115 Gruppenvergewaltigungen in 2020 allein in Nordrhein-Westfalen Zuwanderer als Tatverdächtige überrepräsentiert

115 Gruppenvergewaltigungen in 2020 allein in Nordrhein-Westfalen
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115 Gruppenvergewaltigungen sind im Jahr 2020allein n Nordrhein-Westfalen registriert worden. Das teilte das Landesinnenministerium heute mit. Der Anteil der nicht-deutschen Tatverdächtigen habe bei fast 46 Prozent gelegen, teilte das Ministerium dem Landtag auf eine Anfrage der AfD-Fraktion mit. Im Durchschnitt wird somit in NRW alle 3 Tage eine Frau Opfer einer Gruppenvergewaltigung.

Nichtdeutsche und Zuwanderer unter den Tatverdächtigen überproportional vertreten

Von den ermittelten 236 Tatverdächtigen besitzen 108 Tatverdächtige eine ausländische Staatsangehörigkeit.
Umgerechnet sind das 45,76 Prozent. Der Anteil nichtdeutscher Staatsangehöriger in Deutschland beträgt zu Ende 2020 jedoch nur 12,7 Prozent. Berücksichtigt werden muss auch noch die Zählweise der Statistik. Täter mit einer deutschen und einer weiteren Staatsangehörigkeit werden in der Polizeilichen Kriminalstatistik ausschließlich als deutsche Täter gezählt.

Als Zuwanderer werden in der Polizeilichen Kriminalstatistik alle Staatsbürger eines Nicht-EU-Staates, die sich entweder unerlaubt in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten oder den Aufenthaltsstatus „Asylbewerber, „Schutz- und Asylberechtigte „Kontingentflüchtige“ oder „Duldung“ haben, berücksichtigt.

Zuwanderer besonders häufig vertreten

Von den für das Jahr 2020 erfassten nichtdeutschen 108 Tatverdächtigen waren 39 Zuwanderer. Anteilig sind das 36,11 Prozent der nichtdeutschen Tatverdächtigen. Unter den Gesamt-Tatverdächtigen waren somit 16,53 Prozent Zuwanderer im Jahr 2020.
Der Anteil von Zuwanderern nach dieser Definition an der Gesamtbevölkerung in Deutschland beträgt jedoch nur 2,2 Prozent.


Foto/Grafik: Shutterstock/ai
Text: yk


 

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