30 jähriger Polizist nach Faustschlag gestorben Pakistaner nach Angriff auf freiem Fuß

Nürnberg – In der Nacht zu Donnerstag, 21. März 2024 kam es am Nürnberger Hauptbahnhof
zu einem folgenschweren Polizeieinsatz, den ein 30 jähriger Bundespolizist mit seinem Leben bezahlte.

In der Nacht kam es am Hauptbahnhof im Bereich der Toiletten zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 39 jährigen Pakistaner, einer Reinigungskraft und zwei Sicherheitsmitarbeitern der Deutschen Bahn.

Die hinzugerufen Polizeibeamten versuchten, die Streitigkeiten zu schlichten.

Daraufhin soll der Pakistaner einem 30 jährigen Bundespolizisten „unvermittelt mit der Faust auf das rechte Auge“ geschlagen haben.

Schläger wieder auf freiem Fuß

Die Polizeibeamten setzten Pfefferspray ein, um die Situation in den Griff zu bekommen und den Schläger festzunehmen.
In der Polizeidienststelle wurden sowohl der Polizist als auch der Pakistaner medizinisch versorgt. Anschließend setzte man den Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß. Begründung: Der Mann habe eine Meldeadresse, kam als Asylbewerber 2020 nach Deutschland, sei legal hier und bis dato polizeilich nicht in Erscheinung getreten.

Polizeibeamter verstirbt beim Hausarzt

Der 30 Jahre alte Bundespolizist erlitt durch den Schlag Schwellungen am Auge. Er brach den Dienst ab und begab sich zu seinem Hausarzt. Dort klagte er noch über Beschwerden und brach anschließend zusammen. Die vom Arzt hinzugerufenen Rettungskräfte versuchten, den Beamten zu reanimieren. Er verstarb jedoch noch auf dem Weg ins Krankenhaus.
Die Polizei Bayern hat die Ermittlungen übernommen.

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