An Tag 1 der Bauernproteste hält Robert Habeck eine Moralpredigt an die Bürger Wirtschaftsminister sichtlich nervös

Die Bauernproteste haben begonnen. Große Teile des Landes sind lahm gelegt.
Und Wirtschaftsminister Habeck hat nichts Besseres zu tun, als den Bürgern des Landes eine Moralpredigt zu halten.

Sichtlich angespannt und nervös erklärt er zunächst in Kindergarten-Manier was Landwirtschaft sei.
Ausschließlich die Vorgängerregierung sei schuld am Höfesterben und an den schlechten Bedingungen für die Landwirte.
In Kurzform folgt dann die Verunglimpfung all jener Bürger, die mit dem Tun der Regierung unzufrieden sind.
Kritiker werden fast schon pauschal als Extremisten abgetan, die von Umvolkung fantasieren und Deutschland quasi zerstören wollen.

Und überhaupt sei die CDU und ihre Klage vorm Verfassungsgericht schuld daran, dass die Regierung sparen müsse.
Dass der Haushaltsplan der Ampelregierung nicht verfassungskonform war, spielt nach Habecks Ansicht keine Rolle.
Auch die Tatsache, dass die Regierung nie dagewesene Rekord-Steuereinnahmen zur Verfügung hat, und das Geld trotzdem nicht reicht, wird nicht erwähnt.

Und natürlich sind ausschließlich irgendwelche Krisen auf der Welt verantwortlich dafür, dass es den Menschen im Land wesentlich schlechter geht als noch vor nicht allzu langer Zeit, auf keinen Fall aber das Tun der Ampelregierung.

Abschließend erklärt er, dass dies das beste Deutschland ist, das wir je hatten.
Eine Rede aus einer Parallelwelt. Sehen Sie selbst.

 

Foto:  © Stefan Kaminski/Grüne im Bundestag

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