Heute vor 10 Jahren, am 7. Januar 2015 stürmten zwei islamistische Terroristen die Redaktion von Charlie Hebdo in Paris. Sie erschossen 11 Menschen und verletzten mehrere anwesende Personen schwer. Auf der Flucht töteten sie einen Polizisten.
12 Menschen mussten an diesem Tag sterben, weil die Täter wegen der von Charlie Hebdo veröffentlichten Mohammed Karikaturen „ihren Propheten rächen“ wollten,
Wir dürfen niemals vergessen. Keine Toleranz der Intoleranz.
Die Namen der Opfer:
- Frédéric Boisseau
- Stéphane Charbonnier
- Jean Cabut
- Bernard Verlhac
- Philippe Honoré
- Georges Wolinski
- Bernard Maris
- Mustapha Ourrad,
- Michel Renaud
- Elsa Cayat
- Franck Brinsolaro
- Ahmed Merabet
Überlebender Schriftsteller: “Wir befinden uns im Krieg”
Der Notarzt und Schriftsteller Patrick Pelloux arbeitete zwölf Jahre lang für die Satire-Zeitung „Charlie Hebdo”. Er überlebte das Attentat vom 7. Januar 2015 und lebt seitdem unter Polizeischutz. In einem Interview mit der BILD Zeitung im Oktober 2020 erklärte er seine Sicht der Dinge. Einige Auszüge:
„Der Staat kann keine Religion reformieren. Das ist die Aufgabe der Religion selbst.”
“Die Islamisten wollen Europa erobern und haben früh erkannt, dass das in Frankreich besonders einfach ist. Mein Land war schwach gegenüber den Terroristen und der Einwanderung aus muslimischen Ländern. Die Mohammed-Karikaturen spielen auch eine Rolle, aber letztlich waren sie nur ein Vorwand, um Krieg herrschen zu lassen.“
„Wissen Sie, der politische Islam ist dabei, sich in Frankreich zu etablieren und versucht, mit der Partei ‚Vereinigung der demokratischen Muslime‘ (UDMF) in das politische System einzudringen.“
„Wir müssen den Laizismus stärken, die Trennung von Staat und Religion. Eigentlich ist es ein sehr tolerantes Prinzip, denn es erlaubt jedem, seine Religion auszuüben, aber eben im Privaten. Leider ist die Linke in Frankreich dazu übergegangen, den Laizismus für Unterdrückung zu halten. Diese Leute haben ein schlechtes Gewissen wegen der Kolonialgeschichte und das nutzen die Islamisten aus.“
„Schauen Sie sich in Europa um. In allen Ländern gibt es Anschläge und es wird weitere geben. Wir befinden uns im Krieg. Die Antwort darauf muss europäisch sein, wir brauchen eine europaweite militärische Strategie.”
Keine Toleranz der Intoleranz
Wenn wir doch nur auf Menschen, wie Herrn Pelloux endlich hören würden. Es könnte uns so viel Leid erspart bleiben.
Der Umgang mit dem Islam in Europa und speziell in Deutschland erinnert an Frauen, die es nicht schaffen, sich von einem gewalttätigen Mann zu lösen. Naiv glauben sie, dass nicht der Mann das Problem ist, sondern sie selbst. Wenn sie ihn nur konsequent mit Liebe überschütten und versuchen, ihm alles recht zu machen, wird sich der Mann schon für sie ändern.
Selbst wenn sie regelmäßig zusammengeschlagen werden, halten sie an ihm fest, in dem unabdingbaren Glauben, dass er eigentlich ein guter Mensch ist und es ihre moralische Verpflichtung ist, das Gute in ihm hervorzuholen. Dafür sind sie bereit, durch die Hölle zu gehen. Mit viel Glück endet diese Liebesgeschichte dann mit einem blauen Auge, im wahrsten Sinne des Wortes. Viel zu oft enden solche Tragödien dann mit dem Tod der Frau.
Im Großen betrachtet geschieht in Deutschland und in Europa mit der unkontrollierten, illegalen und massenhaften Einwanderung aus dem muslimischen Kulturkreis nichts anderes. Das beginnt im Kleinen, dass wir bereit dazu sind, immer mehr auf deren Glauben und Kultur im Alltag Rücksicht zu nehmen und dafür Einschränkungen unsererseits hinnehmen. Im Großen sind es die barbarischen Attacken auf uns in deren Augen Ungläubige, die immer wieder geschehen und hunderte Menschenleben in den letzten Jahren gekostet haben.
Die Wahrheit ist jedoch, wir können diese Mauer aus kindlicher Prägung und oftmals fanatischem Glauben nicht mit Teddybären, Stuhlkreisen und ewiger Toleranz der Intoleranz gegenüber durchbrechen. Ganz im Gegenteil bestätigen und verstärken wir dadurch noch diese kulturellen Unterschiede, die ein Zusammenleben im Kleinen wie im Großen kaum möglich machen. Es liegt an den Muslimen selbst, ihren Glauben zu reformieren.
UFC Star setzt wüste Drohungen ab
Nach dem Mord an dem Lehrer Samuel Paty im Jahr 2020 äußerste sich die französische Präsident Emmanuel Macron und rief zur bedingungslosen Verteidigung der Meinungsfreiheit auf. Samuel Paty wurde von einem 18-jährigen Tschetschenen mitten auf der Straße enthauptet, weil er in seinem Unterricht das Thema Meinungsfreiheit diskutieren und dazu das Beispiel der Mohammed Karikaturen thematisieren wollte.
Einen Tag nach der Rede des französischen Präsidenten reagierte der ehemalige UFC Weltmeisters Khabib Nurmagomedow darauf.
Auf Instagram teilte er ein Bild, auf dem Macron mit einem schwarzen Fußabdruck im Gesicht zu sehen ist.
Er sagt über Macron:
“Möge der Allmächtige das Gesicht dieses Biests und seiner Anhänger entstellen, die unter dem Leitwort Meinungsfreiheit die Gefühle von mehr als 1,5 Milliarden gläubigen Muslimen beleidigen. Möge der Allmächtige sie sowohl in diesem als auch im nächsten Leben erniedrigen. Allah ist schnell im Vergelten, und ihr werdet das sehen.”
Über Ersteller von Mohammed Karikaturen:
“Möge Allah seine Strafe auf jeden stürzen, wer sich an der Ehre des besten aller Menschen – seines Propheten Mohammed – vergreift. Allah bricht wahrlich keine Versprechen.”
Der wichtigste Satz am Schluss:
“Wir, die Muslime, lieben unseren Propheten Mohammed (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) mehr als unsere Mütter, Väter, Kinder, Frauen und alle anderen Menschen, die uns am Herzen liegen. Glaubt mir, diese Provokationen werden ihnen zum Verhängnis werden, das Ende gehört immer den Gottesfürchtigen.”
Dieser Mann ist Vorbild für sehr viele junge muslimische Männer. Binnen kürzester Zeit hatte er 3,5 Millionen Likes für die Drohungen und Hasstiraden bekommen. Der Hass auf den Westen, auf Europa, auf Juden, Christen und Ungläubige ist weit verbreitet und ist mitnichten ein Problem irgendwelcher extremen Ränder.
Der Autor Ahmad Mansour, der in Deutschland unter Polizeischutz lebt, formulierte das Problem so:
„Der Islam hat sich noch nie in eine andere Kultur integriert und wird es auch nicht in Europa tun.“
