Wie gestern bekannt wurde, haben IS Terroristen Anschläge auf den Kölner Dom und den Stephansdom in Wien geplant.
Geplant sollen die Anschläge für Silvester aber auch für Weihnachten worden sein.
Wer steckt hinter den Anschlagsplänen?
Hinter den Terrorplänen soll ein Ableger des Islamischen Staates stecken.
Der ISPK – Islamischer Staat Provinz Khorasan.
Dieser Gruppe gilt aktuell als gefährlichste Terrororganisation, der man die Durchführung von gezielten Terroranschläge auf öffentliche Einrichtungen und Plätze in Europa am ehesten zutraut.
Kamen die Terroristen als Flüchtlinge getarnt?
Bereits im Sommer erließ der Generalbundesanwalt von Deutschland Haftbefehl gegen sieben Männer wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung im Inland. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen kirgisischen, einen turkmenischen und fünf tadschikischen Verdächtigen.
Sie alle sollen dem IS Ableger Islamischer Staat Provinz Khorasan angehören.
Außerdem sollen alle sieben Männer im Zuge der Flüchtlingsströme aus der Ukraine, kurz nach Kriegsbeginn, nach Deutschland eingereist sein.
Nach ihrer Ankunft in Deutschland bereiten sie mögliche Anschläge vor. Hierfür waren sie dabei, öffentliche Plätze und Gebäude als mögliche Anschlagsziele auszukundschaften.
Sechs der festgenommenen Männer sammelten zudem seit April 2022 Geld in Deutschland, das sie ins Ausland transferierten.
Die Vermutung liegt also nahe, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen den Verhaftungen im Juli diesen Jahres und den jetzt bekannt gewordenen Anschlagsplänen besteht.
Man darf gespannt sein, ob die Terroristen als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland und Österreich eingereist sind und möglicherweise erhaltene Sozialleistungen zur Terrorfinanzierung genutzt hatten. Es wäre seit 2015 nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein.
Bei unkontrollierten Grenzen ist nicht die Frage ob, sondern wann der nächste Anschlag gelingen wird.

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