Antisemitismus unter Schülern Muslime klatschen Beifall für Holocaust

Widerlicher Antisemitismus-Vorfall in Wiesbaden. Muslimische Schüler lassen offen ihrem Hass auf Juden freien Lauf.
Bei einem Kinobesuch mit der Schule klatschen mehrere muslimische Schüler als es um den millionenfachen Mord an Juden geht.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung.

Vorfall ereignete sich im Kino

Am 30. Januar besuchten drei Lehrer einer Berufsschule in Wiesbaden zusammen mit rund 60 Schülern das Kino Caligari.
Der Film „Die Wannseekonferenz“, bei dem es um das Treffen von hochrangigen NS-Funktionäre am 20. Januar 1942 und die Planung des Holocausts geht.

Schüler beklatschten die millionenfache Ermordung von Juden

Als am Ende des Films der Satz „Sechs Millionen Juden wurden unter der Herrschaft der Nationalsozialisten ermordet“ eingeblendet wurde, fingen mehrere Schüler an, laut zu klatschen, wie mehrere Zeugen berichten.

Schüler für zwei Wochen der Schule verwiesen

Bei allen betreffenden Schülern soll es sich um Muslime handeln, wie die Bild-Zeitung berichtet. Als Konsequenz für das Verhalten wurden sie für 2 Wochen von der Schule verwiesen. Ein zweiwöchiger Schulausschluss ist die härteste Konsequenz nach dem vollständigen Ausschluss aus der Schule.

Kultusminister verspricht Aufarbeitung und fordert klare Kante

Der hessische Kultusminister Armin Schwarz (CDU) versprach, den unerträglichen Vorfall vollständig aufzuarbeiten und kündigt weitere Konsequenzen für die Schüler an. Antisemitismus und Aggression gegenüber Juden seien nicht mit unseren Werten vereinbar. Die Gesellschaft müsse hier klare Kante zeigen und sich entschieden dagegenstellen, so Schwarz.

Staatsanwaltschaft ermittelt – Daten der Schüler fehlen

Die Schüler wurden noch im Kino für das Verhalten von den anwesenden Lehrern gerügt. Das hessische Kultusministerium hat sich eingeschaltet und zur Aufarbeitung Kontakt zur jüdischen Gemeinde hergestellt. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt von Amts wegen. Allerdings richtet sich das Verfahren noch gegen unbekannt, weil die Schule die Personalien der betreffenden Schüler noch nicht an die Strafverfolgungsbehörde übermittelt hat.

 


Foto: Benny Rotlevy

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