Bereits 5 Terrorverdächtige Islamisten über Evakuierungsflug nach Frankreich eingereist Verdächtige stehen unter Haussarrest - Risiko auch in Deutschland hoch

Bereits 5 Terrorverdächtige Islamisten über Evakuierungsflug nach Frankreich eingereist
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Das Risiko, dass sich Islamisten unter die Menschen, die mit Flugzeugen aus Afghanistan nach Europa gebracht werden, mischen könnten, um hier Anschläge auszuüben, scheint bereits zur realistischen Gefahr geworden zu sein. In Frankreich befinden sich bereits 5 Terrorverdächtige unter Hausarrest, die in Afghanistan der Taliban geholfen haben sollen.

Das französische Innenministerium fürchtet, dass unter den Afghanen, die gerade nach Europa eingeflogen werden, auch Mitglieder und Anhänger der Taliban sein könnten, die dann Anschläge in Europa planen.

Bereits 5 Terrorverdächtige unter den Evakuierten

Mindestens fünf Terrorverdächtige, die in den vergangenen Tagen von der französischen Armee aus Afghanistan evakuiert wurden, stehen aus diesem Grund unter strengem Hausarrest und Überwachung durch den französischem Geheimdienst.

In Frankreich befinden sich alle eingeflogenen Afghanen derzeit in einem Hotel in Quarantäne wegen Corona. Auch die 5 betreffenden Personen befänden sich in solch einem Hotel, werden aber zusätzlich täglich von der Polizei kontrolliert. Ein 26 jähriger Mann gilt als besonders auffällig. Wie der französische Innenminister Gérald Darmanin erklärt, soll der Afghane bei der Evakuierung der französischen Botschaft geholfen haben und deshalb einen Platz in einem Flieger nach Frankreich bekommen haben.

Helfer ist Mitglied der Taliban

Der französische Geheimdienst hat nach der Einreise Fotos und mehrere Zeugenaussagen gesammelt, die belegen könnten, dass der Mann in direktem Kontakt zu den Taliban stehe. Französische Medien berichten, dass der 26-Jährige in einem Verhör zugegeben hat, Mitglied der Taliban zu sein. So sei er in Kabul Verantwortlicher eine Straßensperre der Taliban gewesen und habe dabei auch Waffen getragen. Nach Zeugenaussagen gab es aber auch noch einen zweiten Mann, der zusammen mit Talibankämpfern in den Straßen patrouilliert habe.

In Deutschland besteht dasselbe Risiko

Erst Terroristen einfliegen und dann in Europa beobachten? Das scheint bei allem Gebot zur Hilfe eine äußerst unkluge Strategie zu sein, bedenkt man die zahlreichen Terroranschläge, die in den vergangenen Jahren durch islamische Gotteskrieger in Europa begangen worden sind.

Da auch Deutschland die Personen, die in den Bundeswehrflugzeugen von Afghanistan nach Deutschland gebracht werden, nicht vor dem Abflug überprüft, sondern erst nach Ankunft in Deutschland, dürfte das Risiko, dass Terroristen einreisen, ähnlich hoch wie in Frankreich sein. Erst heute hat der Außenminister Heiko Maas bei Bild TV bestätigt, dass im Moment kein Visum benötigt wird, um nach Deutschland gebracht zu werden und auch keine Sicherheitsüberprüfung der Personen, die von der Bundeswehr mitgenommen werden, stattfindet. Der Außenminister dazu wörtlich:

„Es braucht niemand ein Visum, niemand muss eine Sicherheitsüberprüfung durchlaufen, um nach Deutschland ausgeflogen zu werden.“

So lässt sich auch erklären, wie es passieren konnte, dass bereits mehrere Straftäter, die bereits nach Afghanistan abgeschoben waren, wieder über die Evakuierungsflüge unbemerkt nach Deutschland einreisen konnten. Da die Überprüfung von Identität und Sicherheit erst nach Einreise in Deutschland stattfindet, ist es aktuell auch Straftätern und Terroristen möglich, über Bundeswehrflugzeuge nach Deutschland zu gelangen.

Die Vorfälle in Frankreich und Deutschland sollten dringend ein Umdenken in der Vorgehensweise zur Folge haben. Um die innere Sicherheit von Europa und Deutschland nicht zu gefährden, sollte eine Evakuierung nur dann erfolgen, wenn bereits vor Ort die Identitäts- und Sicherheitsüberprüfung stattgefunden hat und auch die Frage geklärt ist, ob die betreffende Person für ein Visum überhaupt berechtigt ist.


Foto/Grafik: ai
Text: yk


 

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