Beschäftigte in Italien dürfen ohne Green Pass nicht mehr arbeiten Green Pass sogar im Homeoffice - Blockaden in den Hafenstädten

Beschäftigte in Italien dürfen ohne Green Pass nicht mehr arbeiten
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Green Pass wird Pflicht für alle Beschäftigte

Italien führt die strengsten Corona Regeln innerhalb der EU ein. Ab sofort müssen alle Berufstätige in Italien den Nachweis über eine Corona-Impfung, Genesung oder einen negativen Test erbringen. Menschen, die keinen sogenannten Green Pass haben, müssen ohne Bezahlung daheim bleiben. Sogar bei Tätigkeiten im Homeoffice gilt die Green Pass Regelung.

Ausnahmslos alle Beschäftigten müssen ab heute nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Dies gilt für Beschäftigte in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst.

Grüner Pass gilt für 23 Millionen Beschäftigte

23 Millionen Beschäftigte sind in Italien von dem Gesetzesdekret über den Green Pass betroffen. Der Green Pass soll die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen und die Produktion garantieren, erläuterte Maurizio Stirpe, der Vizepräsident der Arbeitgeberorganisation Confindustria.

Ohne Green Pass muss man zuhause bleiben und erhält kein Gehalt

Vor einigen Wochen wurde in bestimmten Branchen der Green Pass bereits eingeführt,  wie in Schulen oder im Gesundheitswesen. Ministerpräsident Mario Draghi weitet die Nachweispflicht nun auf die gesamte Arbeitswelt aus. Wer keinen Green Pass hat, muss zuhause bleiben und bekommt auch kein Gehalt mehr.

Massive Proteste gegen Green Pass – Deutsche Medien berichten kaum

Bereits am vergangenen Wochenende gab es in mehreren italienischen Städten massive Proteste gegen den Grünen Pass. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen und Zusammenstößen mit der Polizei. In Italien gibt es seit Wochen Demonstrationen gegen die aktuelle Corona Politik. Die großen deutschen Medien berichten allerdings sehr verhalten über die Proteste.

Auch dieses Wochenende Demos geplant

Heute ist erneut eine Demonstration in der italienischen Hauptstadt geplant. In der Hafenstadt Triest haben die Proteste heute am Morgen bereits begonnen. Hafenarbeiter und Bürger blockieren die Zufahrt zum Hafen und wollen auf unbestimmte Zeit den Warenverkehr verhindern. Auch in Genua soll es derartige Blockaden geben. Gewerkschafter anderer italienischer Häfen haben bereits ihre Solidarität bekräftigt. In vielen italienischen Städten sind für das Wochenende Demonstrationen angekündigt.

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Foto/Grafik: ai
Text: yk


 

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