Bezüge von Bundespräsident, Bundeskanzler und Minister steigen um fast 1400 Euro im Monat Sparen sollen wohl nur die Bürger

Die andauernden Appelle von Seiten der Politik, dass Deutschland sparen müsse, gelten wohl nicht für die Verantwortlichen selbst.
Frei nach dem Motto „was kostet die Welt“ gönnen sich die Regierungsmitglieder eine saftige Erhöhung ihrer Bezüge.

Bezüge steigen ab März um knapp 1400 Euro im Monat

Die Ampelregierung ist zwar nicht willens oder in der Lage – man weiß es nicht – den Bürgern das zu Beginn der Legislaturperiode versprochene Klimageld auszubezahlen, die Rede ist hier von 300 Euro. Gleichzeitig ist es aber kein Problem, die eigenen Bezüge um knapp 1400 Euro im Monat ab 1. März 2024 zu erhöhen.

So steigen die Bezüge von Bundespräsident Steinmeier von derzeit 21.625 Euro brutto im Monat auf 23.003 brutto an. Das bedeutet eine Steigerung von 1.378 Euro im Monat oder ein Plus von 6,37 Prozent.

Bundeskanzler Scholz darf sich über eine Erhöhung von 1.381 Euro freuen. Sein Gehalt steigt von aktuell 20.702 Euro brutto auf 22.083 Euro pro Monat an, was einer Steigerung von 6,67 Prozent entspricht.

Das Gehalt eines verheirateten Ministers ohne Kinder beträgt aktuell inklusive Zulagen 16.816 Euro brutto monatlich. Ab 1. März erhält ein Minister dann 17.990 Euro im Monat, was eine Erhöhung von 1.174 Euro oder 6,98 Prozent bedeutet.

Auch Pensionen steigen

Die saftige Erhöhung der Gehälter hat auch eine Erhöhung der Pensionen zur Folge. Mitglieder der Regierung haben nach vier Jahren Amtszeit Anspruch auf 27,74 Prozent des jeweiligen Gehaltes. Nach vier Jahren hat der Kanzler bis dato Anspruch auf ein Ruhegeld in Höhe von 5.734 Euro im Monat. Für jedes weitere Amtsjahr kommen nochmal 494 Euro hinzu. Ab März steigt das Ruhegeld dann auf 6.117 Euro im Monat sowie ein Plus von 527 Euro für jedes weitere Amtsjahr.

Friseur zahlt trotzdem der Steuerzahler

Am Ende seien noch die hohen Ausgaben der Regierungsmitglieder für ihr eigenes Aussehen erwähnt.
Für 2023 sind die vollständigen Kosten noch nicht veröffentlicht. Jedoch hat alleine das Außenministerium unter Annalena Baerbock in der Zeit vom 1. Januar 2023 bis 12. Oktober 2023 98.770 Euro für Friseure und Visagisten ausgegeben. Umgerechnet kostet also Friseur und Makeup der Außenministerin den Steuerzahler rund 348 Euro – pro Tag!

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