Endlich – Lauterbach hat eine Freundin Bekannte Journalistin stärkt jetzt die Demokratie bei der Hertie Stiftung

Der Gesundheitsminister ist nicht mehr allein. Wie die BILD Zeitung zuerst berichtete hat er in der ehemaligen Journalisten von Spiegel, Zeit und der WirtschaftsWoche, Elisabeth Niejahr seine Partnerin gefunden. Er sei froh, dass es Elisabeth Niejahr in seinem Leben gibt, so Lauterbach.

Beide, der Politiker und die Journalistin kennen sich schon viele Jahre.
Sie trafen sich in Talkshows und Niejahr berichtete für die Zeit aus Berlin, als Lauterbach Abgeordneter im Bundestag war.
Wie lange die beiden bereits ein Paar sind, bleibt jedoch ein Geheimnis.

Niejahr wechselte 2020 zur Hertie Stiftung

Die Wirtschaftsjournalistin des Jahres 2020 wechselte im Januar 2020 von der WirtschaftsWoche zur gemeinnützigen Hertie Stiftung.
Dort wurde sie Geschäftsführerin des Bereiches „Demokratie stärken“.
Laut den Angaben auf der Website der Hertie Stiftung beschäftigt sich dieser Bereich mit der Förderung der Demokratie durch Unterstützung von Personen, die sich für das Gemeinwesen engagieren. Sie fördern Verantwortungsträger für gutes Regieren, setzen sich gegen die Polarisierung der Gesellschaft ein und fördern sogenannte neue Medien.
Der Bereich „Demokratie stärken“ ist auch zuständig für die Hertie School, eine private Hochschule in Berlin.

Teilbereiche der Hertie-Stiftung erhalten öffentliche Fördergelder als NGO

Auf der Website der privaten Hertie School Berlin wird zwar ausgeführt, dass selbige keine öffentlichen Mittel erhalten würde.
Die aufgrund einer kleinen Anfrage der AfD veröffentlichte Liste über Fördergelder an Nichtregierungsorganisationen führt jedoch mehrfach und seit Jahren die Hertie-Stiftung und ihre Unterbereiche als Empfänger von Fördergeldern auf.

 

An Hertie Stiftung flossen insgesamt 2.368.000 an öffentlichen Geldern geflossen
Foto: Screenshot https://www.hertie-school.org/de/partnerwithus

 

Seit 2020, dem Jahr als Elisabeth Niejahr die Geschäftsführung des Bereiches „Demokratie stärken“ der Hertie Stiftung übernahm, flossen insgesamt 2.368.000 Euro an öffentlichen Geldern.

Im Detail:

  • Über das Außenministerium wurden insgesamt 496.000 Euro an den Think Tank für europäische Politik – Jaques Delors Centre bezahlt.
  • Weitere 379.000 Euro bezahlte das Außenministerium an die School of Governance – die private Hochschule für Politikgestaltung und gute Regierungsführung.
  • Das Bildungsministerium zahlte insgesamt 220.000 Euro an die Hertie School für die Stärkung der Datenkompetenz des wissenschaftlichen Nachwuchses.
  • Weitere 866.000 Euro erhielt die Hertie School für das Projekt Systemintegration; Transformation u. Vernetzung der Energieversorgung.
  • Zudem zahlte das Bildungsministerium für Transformationen soz. u. kult. Dynamiken im digitalen Zeitalter im Rahmen des ERA-NET cofund CHANSE insgesamt 190.000 Euro.
    Weitere 217.000 Euro erhielt die Hertie School für das Projekt „Zusammenhalt in Europa“.

Ein „Gschmäckle“ bleibt zurück

Es ist zwar nicht davon auszugehen, dass ein Zusammenhang zwischen der ehemaligen Journalistin und jetzigen Geschäftsführerin des Bereiches „Demokratie stärken“ der Hertie-Stiftung, Karl Lauterbach und sein Amt und den Fördergeldern an die Hertie Stiftung besteht.
Dennoch würde ein Schwabe sagen: Das hat ein „Gschmäckle“, wenn Journalismus, Politik und private Stiftungen, die öffentliche Fördermittel erhalten, Hand in Hand gehen.
Privat kann man Gesundheitsminister Lauterbach und seiner Partnerin nur alles Gute wünschen.

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