Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu. Das wollen wir zum Anlass nehmen, an diejenigen zu erinnern, die in diesem Jahr ihr Leben durch Gewalttaten verloren haben.
Filipp S.
Der 16-jährige Jugendliche wurde im Januar auf einem Skatepark in Meinerzhagen totgeschlagen, als er eine Prügelei zwischen zwei Jugendgruppen schlichten wollte.
Artem K. und Volodymyr Y.
Die beiden ukrainischen Jugendlichen, 18 und 17 Jahre alt, wurden im Februar in Oberhausen anlasslos an einer Bushaltestelle angegriffen, geschlagen und mit einem Messer niedergestochen. Beide starben Tage später im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen.
Martin K.
Der 30-jährige wurde im Mai an einem Kiosk in Paderborn von zwei Männern angegriffen und totgeschlagen. Martin starb Tage später im Krankenhaus an den schweren Hirnverletzungen.
Philippos T.
Der 20-jährige wurde im Juni in Bad Oeynhausen von einem 18-jährigen totgeschlagen. Philippos wurde grundlos angegriffen, als er auf einer Bank im Park saß. Er starb Tage später im Krankenhaus an den schweren Hirnverletzungen.
Rouven L.
Der 29-jähirge Polizist wurde im Mai im Einsatz in Mannheim von einem Afghanen ermordet. Bei einer Veranstaltung der Bürgerbewegung Pax Europa griff der Attentäter zuerst den Organisator der Veranstaltung Michael Stürzenberger und weitere Team-Mitglieder mit einem Messer an.
Beim Einsatz wurde Rouven L. durch Stiche in den Hals schwer verletzt. Er starb Tage später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.
Anschlag in Solingen
Bei dem islamistischen Anschlag in Solingen im August wurden drei Menschen getötet und acht weitere schwer verletzt. Der Attentäter ist ein Syrer, der bereits seit über einem Jahr abgeschoben hätte werden sollen.
Drei Menschen wurden von dem Attentäter ermordet:
Die 56 Jahre alte Ines W. war Apothekerin und Mutter eines Sohnes. Ihr Ehemann wurde bei dem Attentat ebenfalls verletzt.
Stefan S. war 67 Jahre alt. Bevor er in Ruhestand ging, arbeitete er dreißig Jahre lang bei den Kalkwerken Oetelshofen in Wuppertal.
Über den 56-jährigen Florian H. ist bekannt, dass er aus Hessen stammte, aber in Düsseldorf lebte und in Solingen arbeitete.
Anschlag in Magdeburg
Bei dem Anschlag in Magdeburg am 20. Dezember fuhr ein 50-jähriger Mann saudi-arabischer Abstammung mit einem Auto mit hoher Geschwindigkeit über den Weihnachtsmarkt. Bei dem Anschlag wurden fünf Menschen getötet und über 200 weitere teils schwer verletzt.
Fünf Menschen wurden bei dem Anschlag ermordet:
Andrè war erst neun Jahre alt und ist damit das jüngste Opfer.
Rita war 75 Jahre alt.
Von den drei weiteren Todesopfern ist lediglich bekannt, dass es sich um Frauen im Alter von 45,52 und 67 Jahren handelt.
Die Liste ist nicht vollständig. Weiterhin gab es viele Todesopfer durch häusliche Gewalt, Messerangriffe und Gewaltdelikte.
An sie alle, auch wenn sie nicht namentlich genannt sind, soll mit diesem Beitrag erinnert werden.
Wir dürfen niemals vergessen.
