Die Politik wird nicht müde, die Werbetrommel für eine vermeintliche Einwanderung von ausländischen Fachkräften zu schlagen.
Gegen fleißige und gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Ausland ist sicherlich auch nichts einzuwenden.
Nur findet diese in der Realität nicht statt, wie neueste Zahlen der Arbeitsagentur zeigen.
Ausländer in der Arbeitslosenstatistik stark überrepräsentiert
Nach Staatsangehörigkeit unterteilt nahm die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit von Deutschen um 2,5 Prozent auf 1.641.000 und die der Ausländer um 18,4 Prozent auf 967.000 zu. Ohne Staatsangehörige aus der Ukraine errechnet sich für Ausländer immer noch ein Anstieg von 9 Prozent. Der Anteil der Ausländer an allen Arbeitslosen belief sich 2023 auf 37 Prozent.
Der Ausländeranteil innerhalb der Gesamtbevölkerung beläuft sich auf ca. 14,6 Prozent. Damit sind Ausländer bei der Arbeitslosigkeit um rund das 2,5 fache überrepräsentiert. Laut Arbeitsagentur sind Ausländer vor allem aufgrund geringerer formaler Qualifikationen wesentlich stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als Deutsche.
Arbeitslosenquote von Ausländern viermal so hoch wie die der Deutschen
Die Arbeitslosenquote unter Deutschen Staatsbürgern lag im Jahresdurchschnitt bei 4,1 Prozent, die der Ausländer lag im Jahresdurchschnitt bei 15,2 Prozent. Damit war die Arbeitslosenquote bei Ausländern im Jahresdurchschnitt knapp viermal so hoch wie bei Deutschen.
Im EU Vergleich schneidet die Arbeitslosenquote von Ausländern damit sogar schlechter ab als Schlusslicht Spanien mit 12 Prozent.



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