Patientin mit Unterbringungsbeschluss in Klinik
Die 49-jährige Jasim Heckmann befindet sich seit 2025 mit einem Sicherungsunterbringungsbeschluss des Landgericht Heidelberg in der forensisch-psychiatrischen Klinik. Ein solcher Beschluss wird erlassen, wenn die Person aufgrund einer psychischen Erkrankung oder einer Suchterkrankung eine Gefahr für sich selbst oder Dritte darstellt und die Gefahr nicht durch andere Mittel abgewendet werden kann.
Jasmin Heckmann war zuletzt auf einer offenen Rehabilitationsstation untergebracht, die sie wegen eines genehmigten Ausgangs verließ und nicht wie vereinbart zurückkehrte. Nach Einschätzung der forensisch-psychiatrischen Klinik soll von der geflohenen Frau keine konkrete Gefahr für die Bevölkerung ausgehen.
Beschreibung der Gesuchten
Die 49-jährige Frau ist 160 cm groß und 94 kg schwer. Sie hat eine kräftige Figur, braune Haare und blaue Augen. Jasmin H. hat einen hinkenden Gang und ist am Oberkörper und an den Armen stark tätowiert. Zuletzt trug sie eine Leopardenlegging, ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Weste.
Personen, die die Gesuchte gesehen haben oder Hinweise zu deren Aufenthaltsort geben können, werden gebeten sich über den Notruf 110 bei der Polizei zu melden oder telefonisch unter der 0621/174-4444 Kontakt mit der Polizei aufzunehmen.
Nach Flucht aus Wiesloch Frau getötet
Die Flucht der 49-Jährigen weckt Erinnerungen an September 2023. Damals floh der wegen mehrerer Straftaten untergebrachter, 33-jähriger Somalier Ahmad N. während eines von Mitarbeitern der Klinik begleiteten Ausgangs innerhalb des Klinikgeländes und tötete kurze Zeit später die 30-jährige Lisa S. in einem Ladengeschäft in Wiesloch. Politik und die Klinik-Verantwortlichen versicherten damals, dass nichts auf die Gefährlichkeit des Somaliers hingedeutet habe. Dies stellte sich später als falsch heraus, da der Patient bereits vorher, bei einem ähnlichen Ausgang kurzzeitig fliehen konnte. Die Hintergründe zu dem schrecklichen Mord an Lisa S. haben wir hier zusammengefasst:
“Vertuschung im Mordfall Wiesloch?”

