Messerangriff auf öffentlichem Parkplatz
Die Tat ereignet sich am gestrigen Montag, 13. Mai 2025 gegen 19 Uhr auf einem öffentlichem Parkplatz in Nienburg an der Weser. Hier soll der 33-jährige Exfreund die Frau mit einem Messer angegriffen und ihr dabei tödliche Verletzungen zugefügt haben. Zeugen, die den Angriff beobachtet hatten, riefen gegen 19 Uhr die Polizei. Währenddessen flüchtete der Tatverdächtige in einem schwarzen Mercedes. Polizeibeamte kamen mit ihrem Streifenwagen dem Fahrer in seinem Fluchtauto entgegen, wendeten und nahmen die Verfolgung auf. Der Fahrer stoppte daraufhin sein Fahrzeug, stieg auf und ging mit einem Messer in der Hand auf die Beamten zu. Erst nach mehrmaliger Aufforderung der Beamten soll er das Messer fallen gelassen haben.
Gleichzeitig war ein weiterer Streifenwagen unterwegs zum Tatort. Hier fanden die eintreffenden Polizeibeamten die leblose Frau, die durch die Messerstiche getötet worden war.
Ex-Freund verfolgte Opfer
Wie die Regionalzeitung „Mindener Tagblatt“ zuerst berichtet, soll der Ex-Freund, die 37-jährige Frau bis zum Parkplatz verfolgt haben. Die Frau hatte ihre zehnjährige Tochter bei sich, die sie dort ihrem jugendlichen Sohn übergeben wollte. Der Ex-Partner, der vor rund 15 Jahren aus Syrien nach Deutschland kam und in Nienburg lebt, soll diese Situation genutzt haben, um die Frau im Beisein ihrer Kinder anzugreifen. Der Sohn des Opfers versuchte noch, den Syrer zu stoppen, als dieser seine Mutter angriff. Leider vergeblich, die Frau verstarb vor den Augen ihrer Kinder noch am Tatort aufgrund der schweren Verletzungen.
Über das Opfer ist bis dato nur bekannt, dass sie in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) gelebt haben soll. Die 37-Jährige soll mehrere Kinder gehabt haben, die bei ihrem Ex-Mann leben. Die Kinder sollen regelmäßigen Kontakt zu ihrer Mutter gehabt haben.
Ermittlungen wegen Mordes
Gegen den Mann aus Nienburg werde wegen Mordes aus niederen Beweggründen ermittelt, erklärte der Staatsanwaltschaft Verden. Der Ex-Freund des Opfers wurde gestern einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
