Gesundheitsminister Spahn: “Noch einmal durchhalten bis zum Frühjahr” Deutschland in der Maßnahmen-Dauerschleife

Gesundheitsminister Spahn: “Noch einmal durchhalten bis zum Frühjahr”
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Man fühlt sich zurückversetzt in den Herbst 2020, als Kanzlerin Merkel und Gesundheitsminister Spahn die Deutschen auf einen harten Winter einstimmten. Jetzt scheint für Spahn eine eigene Realität zu existieren, in der es keine Impfungen gibt, die ja eigentlich den Weg aus der Pandemie darstellen sollten.

Wie die Bild Zeitung berichtet, fordert Gesundheitsminister Spahn die Bevölkerung auf, “noch einmal durchzuhalten bis zum Frühjahr.”

Während viele andere Länder, wie z.B. Dänemark, England oder Norwegen die staatlichen Maßnahmen beenden und den Schutz vor einer Infektion in die Eigenverantwortung der Bürger legen, fällt der deutschen Regierung nichts anderes ein, als zu warnen und die Gesellschaft auf weitere Einschränkungen vorzubereiten.

Spahns Warnung: „Die vierte Welle kommt. Wir haben aber noch nicht so viele geimpft, dass eine Belastung des Gesundheitswesens ausgeschlossen ist. Jeder, der nicht geimpft ist, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten Monaten anstecken.“

Regierung bricht Versprechen

Die Aussagen von Spahn, die laut der Bildzeitung heute bei einer Videokonferenz mit der CDU/CSU Fraktion im Bundestag, zeigen, dass die Regierung gar nicht daran denkt, die Corona Maßnahmen zu beenden. Es ist offensichtlich, dass die Regierung, ihr Versprechen, dass alle Maßnahmen beendet werden, wenn allen Bürgern ein Impfangebot gemacht werden konnte, nicht einhalten wird.

Während andere Länder zur Normalität zurückkehren, müssen die Menschen in Deutschland immer noch Maske tragen, sich testen lassen, wenn sie ein Restaurant besuchen oder ins Fitness-Studio gehen wollen und diese Tests dann auch bald selber bezahlen. Dabei hat der Staat seine Verpflichtung, die Bürger zu schützen, mit der Bereitstellung von ausreichend Impfstoff erfüllt. Gleichzeitig endet zu diesem Punkt jedoch auch sein Recht, in die Grundrechte und Freiheiten der Bürger einzugreifen.

Spahn hat offenbar den Bezug zu unserem Leben vor Corona vollständig verloren oder hat kein Interesse daran, dass wir zur Normalität wieder zurückfinden. Nur so kann man seine Aussage: “Maske tragen ist doch keine Lebenseinschränkung”, verstehen.

Spahn verweist immer noch auf mögliche Überlastung des Gesundheitssystems

Weiterhin ist sich Spahn sicher, dass, wie er sagt “anders als die Bild Zeitung behauptet”, die Mehrheit der Bevölkerung immer noch mit den Maßnahmen einverstanden sei und diese mittrage.

Immer noch werden die Einschränkungen mit der angeblich drohenden Überlastung unseres Gesundheitssystems begründet. Aus diesem Grund wolle man auch die Fortführung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite begründen, die nichts anderes bedeutet, als ein Regieren am Parlament vorbei. Dabei kam es zu keinem Zeitpunkt seit Beginn der Pandemie zu einer Überlastung des Gesundheitssystems. Auch dann nicht, als es noch keinen Impfstoff gab.


Foto/Grafik: ai
Text: yk

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