Grünen Politiker sammelt Spenden für Charterflüge um Flüchtlinge nach Deutschland zu bringen Aktivisten wollen auf eigene Faust Flüchtlinge aus Afghanistan nach Deutschland holen

Grünen Politiker sammelt Spenden für Charterflüge um Flüchtlinge nach Deutschland zu bringen
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Aktivisten, die bis dato mit privaten Schiffen Menschen, die nach Europa wollen, an italienische und spanische Häfen brachten, wollen nun auf eigene Faust Afghanen per Charterflugzeug nach Deutschland holen. Dafür sammeln sie Spenden. Der Grünen Politiker Erik Marquardt hat mit seinem Verein “Civilfleet-Support” nach eigenen Angaben einen Flieger gechartert, mit dem man nun nach Kabul fliegen möchte.

Auf der Website kabullueftbruecke.de, deren Eigentümer laut Impressum der Grünen Politiker ist, wird um Spenden geworben, damit man so viele Menschen wie möglich aus Afghanistan ausfliegen kann. Wörtlich heißt es dort: “Wie viele Flieger wir bekommen, entscheidet ihr – mit euren Spenden. Bitte beteiligt euch an dem Fundraising und informiert so viele Menschen wie möglich. Je mehr gespendet wird, desto mehr akut bedrohte Personen haben die Chance auf eine Evakuierung. Das Geld, das nicht für Flieger verwendet werden kann, weil zum Beispiel der Flughafen gesperrt werden könnte, wird für die humanitäre Hilfe verwendet.”

Forderung der unkontrollierter Einreise und Aufnahme hunderttausender Menschen

Auf der Website stellten die Aktivisten rund um den Grünen Politiker Marquardt, dass alle Menschen, die sich am Flughafen befinden, ausgeflogen werden, auch jene, die keinen Identitätsnachweis vorlegen können. Eine Überprüfung der Identität soll erst nach Ankunft in Deutschland erfolgen.

Vorwürfe wegen Bundeswehreinsatz

Der Einsatz der Bundeswehr sei dafür verantwortlich, dass wahrscheinlich über 100 000 Menschen betroffen seien, denen man die Möglichkeit zur Flucht mithilfe von Flugzeugen bieten wolle. Die Luftbrücke müsse solange aufrecht erhalten werden, bis alle die Möglichkeit zur Flucht haben.

Vorwürfe der Schleppertätigkeit – Bundesregierung involviert?

In den Sozialen Medien werfen einige User dem Politiker, sich der Schlepperei schuldig zu machen, da es nicht Sache von privaten Organisationen sei, über die Schutzbedürftigkeit der Menschen zu entscheiden. Auch könne es nicht sein, dass Vereine und private Organisationen bestimmen, wer in Deutschland aufgenommen wird.

Der Grünen Politiker behauptet jedoch in einem auf Twitter veröffentlichten Video, dass der Charterflug auch mit der Bundesregierung abgesprochen sei. Dem Einsatzführungskommando der Bundeswehr sind jedoch keine Gespräche zu konkreten Plänen von Charterflügen nach Kabul bekannt.

 

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Foto/Grafik: ai
Text: yk


 

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