Kriminalität von Zuwanderern in Baden-Württemberg Deutsche werden viel häufiger Opfer von Zuwanderern als umgekehrt

Das Narrativ vom ausländerfeindlichen Deutschland hält sich hartnäckig. Immer wieder werden Umfragen und Studien veröffentlicht, die besagen, dass Migranten sich zunehmend bedroht fühlten, weil deutsche Bürger immer weiter nach rechts rücken und Übergriffe auf Migranten zunehmen würden.

Gleichzeitig wird von Politik, Justiz und Medien das Bild vom sichersten Deutschland aller Zeiten aufrechterhalten und propagiert, dass nur das Sicherheitsgefühl der Bürger abgenommen hätte. Es wird also suggeriert, dass die Menschen nicht mehr in der Lage dazu seien, objektiv einzuschätzen, wie es um die Sicherheit im Land bestellt ist. Dabei geben offizielle Zahlen ein eindeutiges Bild ab.

Kleine Anfrage der FDP zeigt Realität auf

Eine kleine Anfrage der FDP an das Ministerium für Justiz und Migration zeigt die Realität für Baden-Württemberg, die der Darstellung von Politik und Medien vom ausländerfeindlichen Deutschland, das gleichzeitig noch nie so sicher war als heute, völlig entgegensteht.

Deutsche fast fünfmal so häufig Opfer von Gewalt durch Zuwanderern als umgekehrt

Aus der kleinen Anfrage der FDP an die Landesregierung geht hervor, dass es im Jahr 2022 in BW zu insgesamt 3.345 Straftaten kam, bei denen mindestens ein Tatverdächtiger ein Zuwanderer und mindestens ein Opfer ein Deutscher war.
Im umgekehrten Fall, also Straftaten, bei denen mindestens ein Tatverdächtiger ein Deutscher und mindestens ein Opfer Zuwanderer war, kam es im gleichen Zeitraum insgesamt zu 713 Straftaten. Deutsche werden also knapp fünfmal so häufig Opfer von Straftaten durch Zuwanderer als umgekehrt.

2023 neuer Höchststand an Straftaten durch Zuwanderer an Deutschen und umgekehrt

Zwar sanken 2022 die Straftaten von Zuwanderern gegen Deutsche im Vergleich zu 2018 von 3.821 auf 3.345 Fälle.
Für das Jahr 2023 steht die Datenbasis noch nicht vollständig zur Verfügung. Aufgrund der bisherigen Datenlage können sich jedoch Trendaussagen ableiten. Für das Jahr 2023 zeigt sich ein neuer Höchststand an Straftaten von Zuwanderern gegen Deutsche ab.

Im umgekehrten Fall, also Straftaten mit mindestens einem deutschen Tatverdächtigen und mindestens einem Zuwanderer als Opfer stieg die Anzahl der Fälle seit 2018 von 344 Straftaten auf 713 Fälle im Jahr 2022. Auch hier ist für das Jahr 2023 ein neuer Höchststand zu erwarten.

Einzelne Deliktvergleiche

Die Beantwortung der kleinen Anfrage durch das Ministerium für Justiz und Migration zeigt auch einzelne Deliktbereiche auf und wie es bei diesen um die Täter-Opfer-Konstellation bestellt ist.
So kam es im Jahr 2022 in BW zu insgesamt zu 8 Straftaten gegen das Leben, bei denen mindestens ein Tatverdächtiger Zuwanderer und mindestens ein Opfer Deutscher war. Im umgekehrten Fall kam es zu drei Straftaten gegen das Leben.

Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist der Unterschied besonders drastisch. So kam es im Jahr 2022 insgesamt zu 388 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, bei denen mindestens ein Tatverdächtiger Zuwanderer und ein Opfer deutscher Staatsbürger war, also mehr als ein Fall pro Tag. Demgegenüber stehen lediglich 12 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, bei denen mindestens ein Tatverdächtiger Deutscher und mindestens ein Opfer Zuwanderer war, also ein Fall pro Monat.

Unter dem Deliktbereich „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung „werden Straftaten wie Vergewaltigung und versuchte Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, sexueller Missbrauch von Kindern, usw. zusammengefasst.

Im Deliktbereich Körperverletzung kam es im Jahr 2022 in BW zu insgesamt 1.520 Straftaten, bei denen mindestens ein Tatverdächtiger Zuwanderer und mindestens ein Opfer Deutscher war. Im umgekehrten Fall kam es zu 577 Straftaten.

BW schiebt weniger Menschen ab

Aus der kleinen Anfrage der FDP geht auch hervor, dass Baden-Württemberg im Vergleich zu 2018 weit weniger Abschiebungen vornimmt. Wurden im Jahr 2018 noch 3.018 Abschiebungen vollzogen, kam es im Jahr 2023 nur zu 2.099 vollzogenen Abschiebungen.
Mit 807 Personen handelt es sich bei rund 38 Prozent der im Jahr 2023 vollzogenen Abschiebungen um verurteilte Straftäter.

 


Quelle: Landesregierung BW Drucksache 70/6019

Foto: John Webster

 

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Kommentare

  1. Und die weitere Frage, wer von den “Deutschen Tätern” keinen Migrationshintergrund hat, wäre dann “voll Nazi”?

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