Mann droht im Jobcenter alle umzubringen wegen seines Glaubens Täter ist weiter auf freiem Fuß - Fachkommissariat wegen islamistischen Extremismus ermittelt

Mann droht im Jobcenter alle umzubringen wegen seines Glaubens
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Berlin – Im Jobcenter Berlin-Lichtenberg drohte am Montagvormittag ein Mann alle umzubringen. Als Grund gab er seine Religion an. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, bedrohte der  Mann gegen 9.15 Uhr in der Gotlindestraße in einem Jobcenter einem Mitarbeiter alle unter Berufung auf seinen Glauben umbringen zu wollen.

Bei der anschließenden Festnahme durch die alarmierten Funkstreifen leistete der, mutmaßlich durch Rauschmittel und Alkohol beeinflusste Tatverdächte erheblichen Widerstand. Dadurch wurde ein Polizist verletzt. Die Verletzungen des Polizisten, die durch den Versuch des Festgenommenen ihm die Maske von seinem Gesicht zu reißen und durch Schläge und Tritte des Tatverdächtigen entstanden waren, mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Täter auf freiem Fuß

Trotz der Anzeigen wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Beleidigung, da der Festgenommene die Einsatzkräfte auch beleidigte und bespuckte, muss der Täter nicht in Haft. Nach einer richterlich angeordneten Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam wurde der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt, heißt es. Die Ermittlungen führt nun das auf islamistischen Extremismus spezialisierte Fachkommissariat des Landeskriminalamts.


Foto/Grafik: ai
Text: yk

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Uwe Thilemann
Uwe Thilemann
Gast
2 Monate zuvor

Deutschland 2.0

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