Mehr als 24 Stunden Tyrannei und schwere Straftaten enden in der Psychiatrie Tatverdächtiger ein in Syrien geborener Staatenloser

Graben-Neudorf (Baden-Württemberg)
Ein 35 jähriger Mann hielt 24 Stunden lang eine ganze Region im Kreis Kalrsruhe in Atem, während er mehrere Straftaten beging.
Angefangen hat alles damit, dass der Staatenlose in einer Straßenbahn ohne gültiges Fahrticket erwischt wurde.
Der Mann rastete daraufhin aus und griff die Zugbegleiterin an. Ein Martyrium begann für die 57 jährige Frau.

Der 35 jährige verletzte die Frau durch Schläge und Tritte und würgte sie. Laut Informationen der Bild Zeitung wollte er die Frau zwingen, ihn oral zu befrieden. Außerdem forderte er, dass sie „Heil Hitler“ rufen sollte. Bevor er flüchtete soll er auf sein Opfer uriniert haben.

Randale im Supermarkt und Autodiebstahl

Kurz nach seiner Flucht randalierte der Staatenlose in einem Supermarkt . Eine Kundin soll er geschlagen haben, auf eine Mitarbeiterin warf er einen Kuchenteller. Damit nicht genug. Mit einer abgebrochenen Glasflasche griff er auf dem Kundenparkplatz einen 23 jährigen Autofahrer an und stahl ihm seine Autoschlüssel. Mit dem VW T-Cross flüchtete der Mann vom zweiten Tatort.

Mehrere schwere Straftaten in Ettlingen

Auf der weiteren Flucht verursachte der Mann mit dem geklauten Auto mehrere Unfälle. Eine Großfahndung der Polizei blieb erfolglos.
Die Öffentlichkeit wurde erst 22 Stunden nach der ersten Tat vor dem gefährlichen Täter gewarnt.

Derweil fuhr der Täter nach Ettlingen im Kreis Karlsruhe. Dort zündete er eine Gartenlaube an. Feuerwehrleute entdeckten während der Löscharbeiten einen Hund, der von dem Staatenlosen getötet worden sei. Eine Stunde nach der schrecklichen Entdeckung verfolgte der 35 jährige eine 17 Jahre alte Jugendliche bis in ein Fitnessstudio. Ein Sprecher der Kriminalpolizei: „Er griff der jungen Frau trotz heftiger Gegenwehr in den Intimbereich. Als sie um Hilfe rief, wurden mehrere Personen auf die Situation aufmerksam und hielten den Beschuldigten bis zum Eintreffen der Polizei vorläufig fest.“

Täter wird zur Sicherheit in psychiatrische Klinik eingewiesen

Die zuständige Staatsanwaltschaft beantragte bei Gericht den Erlass eines Unterbringungsbefehls, um den 35 jährigen vorübergehend in einer psychiatrischen Klinik unterzubringen. Man könne nicht ausschließen, dass der Staatenlose die Taten im wahnhaften Zustand aufgrund einer psychischen Erkrankung begangen hat, so die offizielle Erklärung.

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