Aktualisiert! Messerangriff im Flüchtlingsheim in Regglisweiler – FESTNAHME – Opfer in kritischem Zustand Kritik von Anwohnern an Öffentlichkeitsarbeit der Polizei

Aktualisiert! Messerangriff im Flüchtlingsheim in Regglisweiler
Gesponsert/Anzeige

UPDATE (18.08.21 | 12:10 Uhr) :

Nach intensiven Ermittlungen der Polizei konnte sein Aufenthaltsort des Tatverdächigen bestimmt werden. Am späten Dienstagabend nahm die Polizei den 25-Jährigen im Raum Mannheim fest. Der Mann leistete keinen Widerstand.  Die Staatsanwaltschaft Ulm hat einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen beantragt. Er soll am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden.


In der Gemeinde Regglisweiler im Alb-Donau-Kreis endet ein Streit zweier Afrikaner im Flüchtlingsheim mit einem schwer verletzten Opfer. Der tatverdächtige Afrikaner ist immer noch flüchtig. Anwohner sind verunsichert und kritisieren die Polizei, weil sie sich so lange mit Informationen bedeckt gehalten hat.

Opfer erleidet lebensgefährliche Schnittverletzungen

Mitbewohner hörten am Montag gegen 5.30 Uhr Schreie aus einem Zimmer der Unterkunft und riefen die Polizei. Diese fand das schwer verletzte Opfer, das lebensgefährliche Schnittverletzungen erlitt und offensichtlich schon Stunden dort gelegen haben muss.
Der 25 jährige Afrikaner wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert und dort notoperiert. Sein Zustand ist auch am Dienstagnachmittag noch kritisch gewesen.

Keine Spur vom Täter

Von dem flüchtigen 24-jährigen afrikanischen Täter und von der möglichen Tatwaffe fehlt immer noch jede Spur. Die Polizei ermittelt im Großraum Regglisweiler und Dietenheim weiter mit Hochdruck.

Anwohner sind verunsichert – Keine Auskunft von Behörden

Im Laufe des Dienstags regte sich Kritik an den verunsicherten Anwohnern der kleinen Gemeinde Regglisweiler, die gerade einmal 2000 Einwohner zählt. Auch 24 Stunden nach der Tat gab man sich bedeckt. Weder Polizei, noch der Bürgermeister oder die Flüchtlingsbeauftragte gaben Informationen an die Bürger weiter.
„Ich habe drei Kinder und gehe oft an der Iller spazieren“, sagte der 38-jährige Passant. Warum es so lange keine öffentlichen Informationen gab, will dem Familienvater nicht einleuchten. Man müsse doch erfahren, ob es dort noch sicher sei.

Man würde noch auf die Freigabe der Pressemitteilung durch die Staatsanwaltschaft warten, begründete ein Sprecher der Polizei Ulm das lange Schweigen. „Es gibt keinen Hinweis darauf, dass von dem Täter eine Gefahr für Dritte ausgeht“, so der Polizeisprecher. Aufgrund der Sprachbarrieren hätten sich die Personenvernehmungen hingezogen. Daher sei es nicht möglich gewesen, die Einwohner früher zu informieren.

Fahndung mit Großaufgebot

Währenddessen läuft die Fahndung nach dem Tatverdächtigen und die Spurenermittlung auf Hochtouren.
Eine Personenbeschreibung zum Täter wurde bis dato noch nicht veröffentlicht.

In der Flüchtlingsunterkunft sind nach Informationen der Südwest Presse, die zuerst darüber berichtet hat, aktuell 13 Geflüchtete aus mehreren Nationen gemeldet. Nicht alle leben dort dauerhaft.


Quelle: https://www.presseportal.de


Foto/Grafik: ai
Text: yk


 

Das könnte Sie auch interessieren

guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
0
Kommentar verfassenx