Polizei nimmt Geldautomatensprenger fest – Richterin lässt sie wieder laufen Syrische Tatverdächtige zuvor mit Sprengmaterial im Auto in der Stadt unterwegs

Polizei nimmt Geldautomatensprenger fest – Richterin lässt sie wieder laufen
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Am vergangenen Freitag wollten zwei Syrer in Hannover im Stadtteil Eldagsen den Geldautomaten einer Bankfiliale zu sprengen. Die Polizei konnte sie nach einer spektakulären Flucht festnehmen.
Die zuständige Haftrichterin ließ sie jedoch wieder auf freien Fuß.

Zeugen beobachteten die Täter

Zeugen beobachteten am frühen Freitagmorgen gegen 05:00 Uhr, wie zwei maskierte Personen ein Geldinstitut an der Langen Straße in Eldagsen betraten und wieder verließen. In der Bank hatten sie versucht, den dortigen Geldautomaten durch die Einleitung eines Gasgemischs zu sprengen, um auf diese Weise an das darin deponierte Geld zu gelangen.

Die Sprengung hat nicht geklappt, deshalb flüchteten die Täter schließlich in einen Chevrolet Epica. Die Zeugen informierten die Polizei und folgten dem Fluchtwagen in Fahrtrichtung Alvesrode. Auf halber Strecke kam der Chevrolet aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und rutschte in einen angrenzenden Graben. Da das Auto nicht mehr fahrbereit war, setzten die zwei Syrer die Flucht zu Fuß fort. In den angrenzenden Feldern versuchten sie, sich vor der alarmierten Polizei zu verstecken.

Die Polizei konnte die beiden Syrer Ahmed L. (20) aus Aschaffenburg und Rami A. (21) aus Northeim in Feldern an der L461 stellen. Bei der Verfolgung kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz In dem bei der Flucht verunfallten Chevrolet Epica entdeckten die Ermittler später Sprengmaterial.

Richterin sieht keinen Haftgrund

Aktuell wird geprüft, ob die beiden Syrer auch für weitere vergleichbare Angriffe auf Geldautomaten als Täter in Frage kommen.
Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.
Dies alles veranlasste die zuständige Haftrichterin jedoch nicht, die beiden Tatverdächtigen in Untersuchungshaft zu schicken. Die Freilassung der beiden Täter begründete sie damit, dass beide  über einen festen Wohnsitz verfügen.


Quelle: https://www.presseportal.de


Fotog/Grafik: ai
Text: yk


 

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