Man kennt es aus Deutschland. Nach schweren Gewaltverbrechen im öffentlichen Raum, die von Tätern mit muslimischen Hintergrund begangen wurden, beeilt man sich von Seiten der Justiz ein religiöses Motiv auszuschließen. So geschehen auch in Wien nach dem barbarischen Mord an drei chinesischen Prostituierten durch einen afghanischen Asylbewerber. So schnell wie ein religiöses Motiv ausgeschlossen wird, so schnell kommt auch eine etwaige psychische Erkrankung ins mediale Spiel.
Täter war in Moschee und hörte angeblich Stimmen
Für aufmerksame Beobachter der Geschehnisse in den letzten Jahren mag es daher wenig verwunderlich sein, dass Ebadullah A. vor seiner Tat in einer Moschee war, um zu beten. Die Prostitution sei ein „ehrloses Geschäft“ habe er gesagt, wie OE24 zuerst berichtet.
Außerdem habe er Stimmen im Kopf gehört, die ihm befohlen haben, die Frauen im Bordell abzuschlachten. In Vernehmungen wurde klar, dass der Afghane grundsätzlich ein Problem mit Frauen habe, berichtet OE24.
Gutachter soll Schulfähigkeit prüfen
Wie auch in Deutschland üblich, wird jetzt ein Gutachter beauftragt, der die Schuldfähigkeit des Afghanen zur Tatzeit einschätzen soll. Der Mann soll während der Tat nicht unter Drogeneinfluss gestanden haben. Für eine vorsätzliche Tat spricht auch, dass der Tatverdächtige das Tatmesser extra für den Dreifachmord gekauft hatte. Weiterhin sprechen die Regeln des Bordells gegen eine Zufallstat. Jeder Freier muss seinen Besuch zuvor per WhatsApp buchen. Spontan in das Bordell hineinzugehen war nicht möglich.
Der afghanische Asylbewerber, der sich aufgrund Auflagen gar nicht in Wien hätte aufhalten dürfen, verstümmelte die drei Frauen bis zur Unkenntlichkeit. Eine vierte anwesende Prostituierte konnte sich zusammen mit einem Kunden in einem Zimmer einschließen und sich so vor dem Angreifer in Sicherheit bringen.
Foto: © Privat

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