Razzia gegen islamistische Szene in Hessen Anschlag mit Drohnen geplant

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In sechs hessischen Städten ist die Polizei am Mittwochmorgen mit einer groß angelegten Razzia gegen die islamistische Szene vorgegangen. Der Vorwurf lautete Finanzierung von Terrorismus und  Verdacht der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat.  Die Räumlichkeiten mutmaßlicher IS-Unterstützer wurden dabei von mehr als 100 Polizisten durchsucht.

Beamte des Landeskriminalamts und der Polizei haben zahlreiche Gebäude durchsucht. Insgesamt handelt es sich um 13 Beschuldigte. Eine Festnahme gab es nach hr-Informationen in Lollar. Zahlreiche Beweismittel, darunter Datenträger und Bargeld wurden bei der Razzia beschlagnahmt.

Der Vorwurf der Finanzierung von Terrorismus und der Verdacht der Vorbereitung eines Anschlags richtet sich gegen Verdächtige im Alter von 20 bis 51 Jahren mit deutscher, afghanischer, kosovarischer und türkischer Staatsangehörigkeit, darunter zwei Frauen. Vier der Beschuldigten sollen Spenden an den IS in Syrien überwiesen haben.

Ein Beschuldigter wird der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat verdächtigt. Konkret soll ein Anschlag aus der Luft geplant gewesen sein. Der Angriff sollte mit Drohnen oder Flugmodellen durchgeführt werden, so die Staatsanwaltschaft Frankfurt.

Eine Umsetzung der geplanten Tat stand allerdings zum Glück nicht bevor. Bis dato habe es keine konkreten Pläne oder Ziele gegeben. Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr, so die Ermittler.

Bei drei der Verdächtigen wurden die Durchsuchungen auf Anordnung der Bundesanwaltschaft durchgeführt. Da sich einer der Verdächtigten aktuell in der Schweiz aufhält, fand die Durchsuchung vor Ort durch die Schweizer Polizei statt.

 


Bild/Grafik: Shutterstock
Text: yk

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