Sie hat wieder abgeschrieben – Baerbock kopiert Text für Tweet zum Mauerbau Kritik und Spott auf Social Media

Weitere Unwahrheiten im Lebenslauf von Annalena Baerbock?
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Auch die Grüne Kanzlerkandidatin Baerbock wollte sich zum heutigen Jahrestag des Mauerbaus äußern.

Um 10.53 schrieb Baerbock auf  Twitter: „Die innerdeutsche Grenze war der in Beton gegossene Kalte Krieg. Der Gedanke an 60 Jahre Mauerbau und die vielen Mauertoten erfüllt mich mit Schmerz.“

Einen sehr ähnlichen Text veröffentlichte das Nachrichtenportal ntv jedoch bereits knapp 3 Stunden zuvor. Dort war zu lesen: „Die Berliner Mauer war der in Beton gegossene Kalte Krieg. Ohne das Bauwerk, ohne Selbstschussanlagen und Hundestreifen wäre die DDR viel eher am Ende gewesen. Der Tag des Mauerbaus hat sich tief in das deutsche Gedächtnis eingebrannt.“

Baerbock hat also den Text von ntv kopiert und lediglich den Begriff “Berliner Mauer” durch “innerdeutsche Grenze” ersetzt. Angesichts der vielen Plagiatsvorwürfe gegenüber Baerbock erntete sie für diesen Tweet Spott und Kritik von vielen Social Media Nutzern.

Inhaltliche Kritik kommt von der CDU

Kritik gab es nicht nur, weil Baerbock offensichtlich selbst für einen kurzen Tweet wieder einmal abgeschrieben hat sondern auch, wegen der Aussage, die Mauer sei der in Beton gegossene Kalte Krieg. Baerbock habe offenbar ein Problem damit, klar zu bennen, dass die Berliner Mauer von der damals in Ostdeutschland regierenden SED gebaut wurde. Einige User vermuteten die Ursache dieser falschen Formulierung hinter möglichen Koalitionsplänen der Grünen mit der Linken, die aus der SED durch Namensänderung hervorging.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak antwortete Baerbock unter den Beitrag: „Nein! Die Berliner Mauer war der in Beton gegossene Sozialismus. Eine Unrechts-Regierung sperrte das eigene Volk gegen ihren Willen ein. „In Beton gegossener Kalter Krieg“ erinnert eher an die SED-Mär vom „antifaschistischen Schutzwall.”

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Foto/Grafik: photocosmos1 / Shutterstock.com
Text: yk

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