STIKO empfiehlt jetzt doch Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren Empfehlung geändert wegen Schutz vor Covid und assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen

STIKO empfiehlt jetzt doch Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren.
Gesponsert/Anzeige

Wie in der vergangenen Woche durch das STIKO Mitglied Martin Terhardt angekündigt, ist die SIKO der Politik heute entgegengekommen. Heute wurde die Empfehlung zur Covid-19 Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geändert.

Ab jetzt soll eine generelle Empfehlung zur Impfung von allen Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren gelten.

Hatte sich die STIKO noch am 10. Juni 2021 gegen eine allgemeine Impfempfehlung für alle Kinder und Jugendliche ausgesprochen und diese nur für bestimmte Personengruppen empfehlen, kommt die STIKO nun doch zur Empfehlung zur Impfung für alle.

Die STIKO beruft sich bei dieser Entscheidung auf neue Daten aus Amerika mit nahezu 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen. Zwar werden die sehr seltenen Herzmuskelentzündungen, die hauptsächlich bei männlichen Jugendlichen vorkommen, als Impfnebenwirkung gewertet. Aber sonst seien bisher keine Signale für weitere schwere Nebenwirkungen nach mRNA Impfungen aufgetreten.

Impfempfehlung aufgrund mathematischer Modellierungen

Die STIKO verweist auf aktuelle mathematische Modellierungen, die vorhersagen, dass aufgrund der Delta Variante auch für Kinder und Jugendliche in einer möglichen 4. Welle ein deutlich höheres Risiko für eine SARS-CoV-2 Infektion besteht.
Unsicher sei immer noch, ob und wie häufig Long Covid bei Kindern und Jugendlichen auftritt.

Vorteile der Impfung überwiegen 

So erklärt die STIKO, dass man “nach sorgfältiger Bewertung dieser neuen wissenschaftlichen Beobachtungen und Daten zu der Einschätzung, kommt, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen.”

Bemerkenswerte Begründung zum Ziel der Empfehlung

Aufhorchen lässt die Begründung und das Ziel, das man sich mit dieser Empfehlung zur Impfung von allen Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren gesetzt hat. Laut STIKO zielt die Empfehlung zielt in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und den damit assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen ab.
Soll die Impfung also vor Covid 19 schützen oder vor möglichen psychosozialen Folgeerscheinungen im Alltag von Kindern und Jugendlichen?

STIKO spricht sich gegen Impfung als Voraussetzung zur sozialen Teilhabe aus

Unverändert soll die Impfung nach ärztlicher Aufklärung zum Nutzen und Risiko erfolgen. Die STIKO spricht sich ausdrücklich dagegen aus, dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird.

Hat die Glaubwürdigkeit der STIKO gelitten?

Es muss nun die Frage gestellt werden, inwieweit die Glaubwürdigkeit und vor allem die Unabhängigkeit der STIKO gelitten hat in den vergangenen Wochen? Insbesondere durch die Ankündigung des STIKO Mitglieds Martin Terhardt in der vergangenen Woche, dass man der Politik entgegen kommen werde, hat das Expertengremium Zweifel an diesen Werten selbst geschürt.


Quelle: https://www.rki.de


Foto/Grafik: ai
Text: yk

Das könnte Sie auch interessieren

guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
0
Kommentar verfassenx