Der 25 jährige Tadschike, der in Verdacht steht, an Silvester einen Anschlag auf den Kölner Dom geplant zu haben, soll in sein Herkunftsland abgeschoben werden. Das Amtsgericht Düsseldorf hat einen Abschiebebefehl erlassen.
Die Polizei hatte den 25 jährigen zusammen mit vier weiteren Terrorverdächtigen verhaftet.
Sie sollen gemeinsam einen Anschlag auf den Kölner Dom geplant haben.
Drei weitere Tatverdächtige wieder frei
Zu Silvester wurden in Nordrhein-Westfalen mehrere Personen verhaftet, unter anderem auch der Tadschike, der jetzt abgeschoben werden soll. Drei weitere Tatverdächtige sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß.
Nähere Angaben zur Freilassung machten die Behörden nicht.
Der 25 jährige Tadschike wurde jedoch in Langzeitgewahrsam genommen, welcher maximal drei Monate andauern darf.
Ein Tatverdächtiger wird nach Österreich überstellt
Ein weiterer Tatverdächtiger, der bereits an Heilig Abend festgenommen wurde, befindet sich ebenfalls noch in Langzeitgewahrsam.
Gegen ihn liegt ein europäischer Haftbefehl aus Österreich vor. Der Tatverdächtige wurde daher zwischenzeitlich in die JVA Köln in Auslieferungshaft überstellt.
Anschlag mit Auto geplant
Die Gruppe, die zu einem Ableger der Terrororganisation „Islamischer Staat“ zugehörig sein soll, plante einen Anschlag auf den Kölner Dom. Für den Anschlag wollten sie ein Auto verwenden. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden in Folge rund um den Kölner Dom stark erhöht.

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