Vergewaltigung in München – Framing der Medien Aus dem Polizeibericht

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Am Sonntag, 11.07.2021 wurde eine 23 jährige Frau in München am helllichten Tag vergewaltigt.
Laut Polizeibericht ging das spätere Opfer gegen 16.25 Uhr im Bereich der Thalkirchner Straße/Oberländerstraße spazieren.

Ein 41 jähriger Türke ohne festen Wohnsitz sprach die Frau an und zog sie gewaltsam in eine Fahrerkabine eines dort vor Ort abgestellten LKW. Im Schockzustand ließ die junge Frau die nun folgende Vergewaltigung über sich ergehen.
Erst durch das Hinzukommen von Passanten, die auf das Geschehen aufmerksam wurden, endete das Martyrium des Opfers.

Die hinzugerufene Polizei konnte den Täter vor Ort verhaften.
Soweit die Tat laut dem Polizeibericht*.

Die Münchner Abendzeitung in Kooperation mit dem Fokus lässt die Herkunft des Täters in ihrer Berichterstattung bewusst weg. Stellt sich die Frage, warum die Journalisten der Auffassung sind, die Herkunft des Täters habe keine Relevanz bei der Berichterstattung, obwohl diese Angabe im Polizeibericht veröffentlicht wird.
Man kann nur zum Schluss kommen, dass der Leser bewusst in Unkenntnis gehalten wird und relevante Informationen zurückgehalten werden, um die Stimmung der Bevölkerung in eine politisch gewünschte Richtung zu manipulieren. Der mündige Bürger hat jedoch ein Anrecht auf neutrale und selbstverständlich auch auf eine vollständige Berichterstattung samt aller Fakten, wenn es um Verbrechen wie die Vergewaltigung einer Frau geht.

 


Quelle:
https://www.focus.de/regional/muenchen/am-grossmarkthallengelaende-lkw-fahrer-vergewaltigt-junge-frau-23-am-hellichten-tag-passanten-retten-sie_id_13484120.html

*Polizeibericht:
https://www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/aktuell/index.html/330208


Bild/Grafik: Shutterstock
Text: yk

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Hans-Jürgen Wentker
Hans-Jürgen Wentker
Gast
3 Monate zuvor

Wir können nichts anderes tun, außer solche Taten immer wieder öffentlich zu machen. Es wird ein langer Weg, unsere Medien wieder „auf demokratischen Kurs“ zu bringen.

Elisabeth Hörtelmann
Elisabeth Hörtelmann
Gast
Antwort an  Hans-Jürgen Wentker
3 Monate zuvor

Das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben

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