Würzburg 3 Wochen nach der schrecklichen Tat Ist der Täter psychisch gestört oder ist er ein Islamist?

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Ruhig ist es geworden, 3 Wochen nach dem grausamen Anschlag in Würzburg, bei dem ein Somalier mit einem Messer 3 Frauen getötet und mehrere Menschen schwer verletzt hat.
Kaum noch wird über das furchtbare Verbrechen berichtet. Auch die Politik schweigt beharrlich.

Kanzlerin Merkel hat sich bis heute, über 3 Wochen nach der Tat, nicht persönlich geäußert und lediglich über ihren Regierungssprecher Seibert einige Worte des Mitgefühls für die Opfer ausrichten lassen. Auf Twitter verwunderte der Regierungssprecher von Merkel einen Tag nach dem Anschlag viele User mit einem Tweet, in dem er den Täter als Amokläufer bezeichnet und darauf hinweist, dass die Tat sich gegen jede Religion richten würde. In Anbetracht der Tatsache, dass der Täter laut mehreren Zeugen „Allahu Akbar“ während der Tat gerufen hat und später im Krankenhaus bei einer spurentechnischen Untersuchung gegenüber einer Polizeibeamtin sagte „ich mache Dschihad“, lässt die vorschnelle Einordnung der Tat durch Herrn Seibert Raum für Spekulationen offen.

3 Wochen nach der Tat in Würzburg – Aktueller Stand der Ermittlungen

Auch 3 Wochen nach dem schrecklichen Ereignis ist das Motiv des abgelehnten Asylbewerbers, dessen Aufenthalt hier durch eine Duldung legitimiert wurde, nicht eindeutig geklärt.
Zwar gebe es durchaus Anzeichen dafür, dass es sich um einen islamistischen Terroranschlag gehandelt haben könnte. Jedoch gilt Abdirahman J. A. als psychisch krank. So war er bereits in der Vergangenheit aufgefallen und wurde deshalb bereits zweimal in eine Klinik eingewiesen.Das letzte Mal, im Januar diesen Jahres, entließ er sich selbst nach einem Tag Aufenthalt. Die Ärzte sahen damals keine Handhabe, ihn gegen seinen Willen in der Klinik zu behalten.

Auch der für Terrorismusverfahren zuständige Generalbundesanwalt wurde Anfang 2021 auf den Somalier aufmerksam. Ein ehemaliger Mitbewohner des späteren Täters gab an, vor Jahren ein Telefonat von Abdirahman J.A. mitgehört zu haben. Dabei habe dieser davon gesprochen, dass er in Somalia als Mitglied der Terrormiliz Al-Shabaab gekämpft und auch Attentate verübt hätte. Die Ermittlungen liefen jedoch ins Leere. Nach erneuter Befragung des damaligen Hinweisgebers sei die Aussage von ihm wohl nur durch ein Missverständnis zustande gekommen.
Inwieweit das stimmt, oder ob der Zeuge seine Aussage aus Angst nun abänderte wird wohl genauso im Dunkeln bleiben, wie die Verifizierung der (telefonischen) Aussagen von Mutter und Exfrau des Täters. Beide wurden zwischenzeitlich durch die Polizei telefonisch befragt, und gaben an, dass Abdiraham J.A. kein Islamist sei.

Nun erhoffen sich die Behörden die Mitarbeit des Täters bei der Aufarbeitung und Aufklärung des Verbrechens. Bis dato verweigert der Somalier jedoch jede Aussage. In dieser Woche sollte eigentlich eine Befragung des Beschuldigten erfolgen, die jedoch nicht stattfinden konnte, da seitens des Tatverdächtigen keine Erlaubnis hierzu vorlag. Der Pflichtverteidiger des Verdächtigen teilte mit, dass der psychische Zustand seines Mandanten für eine Vernehmung zu desolat wäre. Die Generalbundesanwaltschaft München beauftragte einen Sachverständigen, der den Täter psychiatrisch untersuchen und begutachten soll.

Gute Neuigkeiten gibt es dahingehend, dass bis auf eine Person, alle Menschen, die bei dem Attentat verletzt wurden, bereits aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten. Wie es den Hinterbliebenen der getöteten Frauen Johanna H. Steffi W. und Christiane H. geht, insbesondere der erst 11 Jahre alten Tochter von Christiane H. die beim Versuch, ihre Tochter zu schützen, getötet wurde, kann man wohl nur erahnen. Bleibt die Hoffnung, dass die Hinterbliebenen größtmögliche Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung dieses Traumas erhalten.

 


Bild/Grafik: Shutterstock
Text: yk

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Ingeburg Dollase
Ingeburg Dollase
Gast
3 Monate zuvor

Für mich ist jeder Islamist auch ein Gestörter. Definitiv war es ein ilamisitisch motivierter Anschlag. Das vertuschen und verharmlosen wird den Regierenden auch nichts nützen.Gilt auch für den wachsenden Antisemitismus in Deutschland, der durch die Zuwanderung aus muslimischen Ländern exportiert wurde.Lt. Statistik schreibt man auch diese Fälle, “rechts” zu. Wie verlogen sind diese Politiker?

Ida
Ida
Gast
3 Monate zuvor

Und es bleibt zu hoffen, dass diese barbarische Tat endlich Konsequenzen mit sich zieht, sodass so etwas nie wieder bei uns passieren wird !!!

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