
Seit nunmehr zehn Jahren schreibe ich über aktuelle Ereignisse, die mich beschäftigen.
Mit 2015 richtete sich ein Fokus dann auf die Asylpolitik – sofern das Chaos überhaupt diesen Namen verdient – und die daraus entstehenden Folgen für uns, die aufnehmende Gesellschaft.
Im Laufe der Zeit erhielt ich Kontakt zu Menschen, die selbst oder deren Angehörige Opfer von Gewaltdelikten wurden. Sie alle eint, dass die Täter als vermeintlich Schutzsuchende zu uns nach Deutschland kamen. Viele Taten haben zudem gemein, dass niemand dafür verantwortlich gemacht wurde, da die Täter für pschisch krank und damit schuldunfähig eingestuft wurden. In Folge gab es einen Freispruch vor Gericht. Ein Umstand, der für alle mir bekannten Opfer und Angehörige kaum zu ertragen ist. Wird damit festgestellt, dass niemand verantwortlich ist.
Die Folgen solcher Urteile sind drastisch. An erster Stelle für die Angehörigen, aber auch für uns als Gesellschaft. Mit diesen Urteilen werden in der öffentlichen Wahrnehmung die Täter auf die Stufe eines Opfers gestellt, selbst wenn die begangene Tat noch so grausam und barbarisch war. Der Täter ist krank – also selbst Opfer seiner Erkrankung.
Zudem zeigt die Erfahrung der letzten Jahre, die geprägt waren von barbarischen Taten im öffentlichen Raum mit stets annähernd selben Täterprofil, nämlich “Asylbewerber, polizeibekannt, abgelehnter Asylantrag”, dass nach Bekanntwerden der Einstufung eines Täters als psychisch krank und schuldunfähig die politisch so dringend notwendige Debatte über die Gefahren der unkontrollierten Asylpolitik, sofort zum Erliegen kommt.
Für die Politik kann der Mantel des Schweigens nach solchen Taten nicht groß genug sein und nicht schnell genug über die jeweilige Tat fallen. Die Medien zeigen meist mehr Interesse an den Tätern als an den Opfern und deren Angehörigen.
Dabei sind es die Opfer und ihre Familien, die unsere Aufmerksamkeit, unser Verständnis, unseren Mut, unsere Empathie und unsere Unterstützung so dringend benötigen.
Nicht von ihnen, die sich von einem Moment auf den anderen in einem nie endenden Alptraum befinden, kann erwartet werden, dass sie aufbegehren und sich öffentlich positionieren. Es ist an uns, sich vor und an die Seite dieser Opfer und Familien zu stellen und sie zu unterstützen, wenn sie die wünschen und brauchen.
Ich versuche seit nunmehr acht Jahren, genau das zu tun, im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten. Und hierfür bitte ich um Ihre Unterstützung. Wenn Sie Anwalt, Therapeut, Gutachter, Mediziner, Psychologe sind, im Opferschutz tätig sind oder sich sonst aufgrund Ihrer Expertise einbringen können, dann kann Ihre Unterstützung ein Lichtblick für die Opfer und deren Familien sein.
Die Nachrichten, die uns über dieses Kontaktformular erreichen, werden nur von mir persönlich empfangen und gelesen. Gerne können Sie in kurzen Worten erläutern, wer Sie sind und was Sie zur Unterstützung beitragen können. Ich nehme dann Kontakt mit Ihnen auf. Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Kontaktaufnahme und Ihr Engagement.
Yvonne Kussmann
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