Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen
Offenbar handelt es sich um einen Messerangriff, die Opfer erlitten Stichverletzungen. Bei den Schwerverletzungen soll es sich um vier Personen handeln, worunter sich auch ein Kind befinden soll.
Auch der Bahnverkehr am Südbahnhof, der sich in der Nähe des Tatorts befindet, wurde im Zuge des Einsatzes eingestellt. Offenbar hat ein Tatverdächtiger versucht, über die Gleise zu flüchten. Der Park Schöntal ist momentan vollständig abgesperrt.
Laut Polizeiangaben sind die Hintergründe zur Tat derzeit unklar.
Um 13:10 Uhr meldet die BILD Zeitung, dass es bei dem Messerangriff zwei Tote gegeben haben soll. Ein Kind soll unter den Todesopfern sein.
Der Artikel wird laufend aktualisiert.
Mittlerweile bestätigt die Polizei Unterfranken, dass eine Person in Gewahrsam ist.
Hinweise auf einen zweiten Angreifer gibt es laut Polizeiangaben aktuell nicht.
Nun folgt auch die offizielle Bestätigung, dass es zwei Tote bei dem Angriff gegeben hat.
Park als “gefährlicher Ort” eingestuft
Erst im November letzten Jahres wurde der Park namens Schöntal nahe der Innenstadt als “gefährlicher Ort” eingestuft.
Dies erfolgte nach einem Messerangriff und vielen Drogendelikten. Die Einstufung als gefährlicher Ort ermöglicht der Polizei, verdachtsunabhängige Personenkontrollen durchzuführen
Fünf Menschen von Angriff betroffen – Täter und Opfer sollen Migrationshintergrund haben
Wie die Zeitung Main-Echo berichtet, sollen offenbar fünf Menschen von dem Angriff betroffen sein. Ein Kind soll durch mehrere Messerstiche getötet worden sein. Ein zweites Kind erlitt offenbar schwere Verletzungen und wird derzeit im Klinikum Aschaffenburg notoperiert. Ein Mann soll zwischen dem Messerangreifer und einem Kind gegangen sein und bei dem Versuch, das Kind zu schützen, ebenfalls getötet worden sein. Täter wie einige Angegriffene sollen einen Migrationshintergrund haben, schreibt Main-Echo.
Zweijähriger Junge und 41-jähriger Mann getötet – Tatverdächtiger Afghane
Laut Polizeiangaben handelt es sich bei den Getöteten um einen zweijährigen Junge und einen 41-jährigen Mann.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 28 Jahre alten Afghanen.
Angriff galt Kindern einer Kita-Gruppe
Laut der Zeitung Main-Echo wurden offenbar gezielt Kinder einer Kita-Truppe angegriffen. Erzieherinnen einer Aschaffenburger Kinderkrippe sollen mit fünf Kleinkindern im Park unterwegs gewesen sein. Der Afghane soll den Kindern gefolgt sein. Den Erzieherinnen fiel das auf, weswegen sie den Park verlassen wollten. Als die Gruppe gehe wollte, soll der Mann gezielt die Kinder der Gruppe angegriffen haben. Eine Erzieherin erlitt bei dem Angriff ebenfalls Verletzungen, eine weitere ist in psychologischer Behandlung. Die unverletzten Kinder wurden zwischenzeitlich von ihren Eltern abgeholt. Auch sie werden psychologisch betreut.
Offenbar gab es keine Vorbeziehung zwischen den Angegriffenen und dem Täter. Laut Main-Echo soll keine der beiden Erzieherinnen den Angreifer gekannt haben. Auch soll es sich bei dem Angreifer nicht um einen Vater der Kinder handeln. Eine polizeiliche Bestätigung dafür gibt es hierfür aber nicht, wie die Lokalzeitung schreibt.
Letztes Jahr stand ein Syrer mit einem Messer in einem Kindergarten
Im Mai 2024 gab es schon einmal einen ähnlich gelagerten Fall in Aschaffenburg, bei dem glücklicherweise niemand verletzte wurde. Ein Syrer lief mit einem großen Messer in der Hand durch den Garten eines Kindergartens in Aschaffenburg. Die Erzieherinnen konnten die Kinder rechtzeitig in das Gebäude bringen und die Polizei verständigen.
Die Polizeibeamten nahmen den Syrer kurzzeitig fest. Es fand sich jedoch kein Richter, der den Messermann in Haft schickte. Vielmehr verbrachte er kurze Zeit in einer psychiatrischen Klinik, wo sein Gesundheitszustand überprüft wurde. Da keine psychische Erkrankung festgestellt wurde, wurde der Syrer wieder auf freien Fuß gesetzt. Er erhielt lediglich die Auflage, sich Kindergärten nicht mehr zu nähern.
Mann greift Kleinkinder auf einem Spielplatz an
Im französischen Annecy griff im Juni 2023 ein Syrer mehrere Menschen in einem Park mit einem Messer an. Sechs Menschen verletzte er teilweise lebensgefährlich, darunter vier Kleinkinder.
Nach seiner Verhaftung gab der Mann an, er sei verfolgter Christ aus Syrien. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann gelogen hatte. Dass er Christ sei, hatte er auch schon beim Asylantrag angegeben, um höhere Chancen auf ein Bleiberecht zu haben.
Schon wieder ist die Rede von “psychisch auffällig”
Bei dem Messerangreifer von Aschaffenburg soll es sich laut dem Magazin “Spiegel” um den 28-jährigen Afghanen Enamullah O., handeln. Er soll in einer Asylunterkunft in der Region leben. Angeblich soll der Angreifer bereits in der Vergangenheit psychisch auffällig gewesen sein. Einen terroristischen Hintergrund könne man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen, teilte ein Behördensprecher gegenüber dem Spiegel mit.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich ein derartiger Angriff im öffentlichen Raum einordnen lässt. Binnen Stunden weiß man, dass der Täter psychisch auffällig war. Dann stellt sich die Frage, warum man ihn dann nicht in einer psychiatrischen Klinik untergebracht hatte, wenn die angebliche psychische Erkrankung schon bekannt war.
Zudem sollte nachgefragt werden, aufgrund welcher Erkenntnisse man einen terroristischen Hintergrund ausschließen kann – nur Stunden nach der Tat. Denn selbst wenn eine psychische Auffälligkeit vorläge, schließt dies nicht zwingend aus, dass die Tat einen terroristischen Hintergrund hat. Man wird sehen, was die Ermittlungen ergeben werden. Offensichtlich läuft aber alles wieder auf das bekannte Schema hinaus: Angriff im öffentlichen Raum auf Zufallsopfer – psychisch krank – schuldunfähig. Kein Terror, kein Islamismus.
Innenminister gibt Pressekonferenz
Der Innenminister von Bayern gibt aktuell eine Pressekonferenz.
Laut seinen Informationen handelt es sich bei dem 2-jährigen Opfer um einen Jungen marokkanischer Herkunft.
Der 41-jährige Passant, der den angegriffenen Kindern helfen wollte und dabei von dem Afghanen ebenfalls angegriffen und getötet wurde, war ein deutscher Staatsangehöriger. Er bezahlte seinen mutigen Einsatz mit seinem Leben.
Weiterhin wurde ein 2-jähriges syrisches Mädchen schwer verletzt. Es wurde dreimal im Halsbereich mit dem Messer verletzt.
Ein 61-jähriger Mann wurde durch mehrere Messerstiche im Thorax-Bereich verletzt. Außerdem brach sich eine Erzieherin im Geschehen den Arm. Alle drei Verletzten sollen außer Lebensgefahr sein.
Der afghanische Tatverdächtige war bereits wegen drei Straftaten polizeibekannt. Aber offensichtlich wurde er dafür nicht bestraft, sondern jedes Mal in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und wieder entlassen. Auch jetzt gehen die Ermittler davon aus, dass es sich bei dem Angriff nicht um ein islamistisches Attentat handelt, sondern um die Tat eines angeblich psychisch Kranken.
Täter hätte Deutschland bereits verlassen müssen
Wie so oft hätte auch dieser Täter gar nicht mehr in Deutschland sein dürfen. Offensichtlich wurde jedoch die Frist für eine Dublin-Überstellung von Seiten der deutschen Behörden versäumt, sodass Deutschland für den Angreifer zuständig wurde.
Wie auch der afghanische Messerangreifer von Hochdorf, der im vergangenen November einen 57-jährigen Mann mit einem Messer angriff und tötete, war auch der Tatverdächtige von Aschaffenburg erst seit 2022 im Land. 2023 stellte er einen Asylantrag.
Diesen zog er quasi selbst am 4. Dezember 2024 zurück, indem er angab, freiwillig ausreisen zu wollen und dafür die nötigen Papiere organisieren würde. In Folge stellte das BAMF das Verfahren ein. Ausgereist ist er nicht. Stattdessen tötete er heute ein 2 Jahre altes Kind. Am helllichten Tag. In einem Park. In Deutschland.
