Täter und Opfer hatten eine Beziehung
Die Getötete war Sprachlehrerin an der Volkshochschule in Nürtingen und gab wie auch in ihrer Wohnung ehrenamtlich Sprachkurse für Asylbewerber. So lernte sie auch den Mann kennen, der sie später umbrachte. Die beiden sollen eine Beziehung eingegangen sein. Laut Anklage tötete der Iraner Isabelle aus Eifersucht. Sie sollte ihr selbstbestimmtes Leben aufgeben und sich nicht mehr mit anderen Männern treffen.
Anklage lautete auf Mord
Am 19. Oktober 2024 erwürgte der 38-Jährige die Sprachlehrerin in ihrer Wohnung. Außerdem biss er ihr ins Gesicht und in den Oberarm. Ihre Leiche wickelte er in einen Bettdeckenüberzog und warf sie später in den Neckar. Das Auto von Isabelle D., dass der Iraner gestohlen hatte, brachte die Ermittler auf seine Spur. Fünf Tage nach der Tat fand man das Auto vor der Flüchtlingsunterkunft im Nachbarort Oberboihingen, wo der 38-Jährige damals untergebracht war.
Die Staatsanwaltschaft forderte in der Anklage eine Verurteilung wegen Mordes aus Eifersucht. Weil im Prozess jedoch das Motiv nicht eindeutig festgestellt werden konnte, sei die Tat als Totschlag zu werten, erklärte die Richterin des Landgerichts Stuttgart bei der Urteilsverkündung.

Immer wieder fallen diese armen Frauen auf solche Männer herein.
Bevor sie eine Beziehung anfangen, sollten sie alle mal die Geschichten hier lesen:
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