Messerangriff soll Streit vorausgegangen sein
Wie das Polizeipräsidium Nordhessen mitteilt, soll das Opfer gegen 17:30 Uhr zuvor mit zwei unbekannten Jugendlichen an der Haltestelle in einen lautstarken Streit geraten sein. Der 17-Jährige floh dann vor den beiden Jugendlichen auf die gegenüberliegende Straßenseite der Kurt-Schumacher-Straße um sich in Sicherheit zu bringen. Die beiden Tatverdächtigen folgten dem Jugendlichen und griffen ihn mit einem Messer an.
Passanten leisteten Erste Hilfe
Mehrere Zeugen schilderten der Polizei, dass die beiden Tatverdächtigen nach dem Angriff auf den Jugendlichen geflohen seien. Passanten leisteten dem Opfer, das bei dem Angriff lebensgefährliche Stichverletzungen erlitt, Erste Hilfe. Rettungskräfte brachten den 17-Jährigen dann in eine Klinik, wo er sich einer sofortigen Notoperation unterziehen musste. Der Jugendliche schwebt immer noch in Lebensgefahr.
Fahndung blieb erfolglos
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen blieben erfolglos. Die Kriminalpolizei Kassel hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts übernommen und bittet Zeugen, die die Tat beobachtet und zur Aufklärung sowie zur Ermittlung der Tatverdächtigen beitragen können, sich unter der Telefonnummer 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Die Hintergründe zum Streit und zur Tat sind aktuell noch unklar.
Täterbeschreibung
Von den geflüchteten Tatverdächtigen liegt folgende Beschreibung vor:
1. Täter:
16 bis 18 Jahre, schlank, 1,70 bis 1,75 Meter groß, dunklerer Teint, braune lockige Haare, weiße Daunenjacke, hellblaue Jeans, helle Schuhe.
2. Täter:
17 bis 18 Jahre, normale Statur, ca. 1,80 Meter groß, dunklerer Teint, dunkle Haare, dunkel gekleidet.
Quelle: Polizeibericht https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/6161205
