Lächerliches Urteil für Vergewaltiger eines 14 jährigen Mädchens am Schlachtensee Solche Urteile beschädigen das Vertrauen in die Justiz

Heute ging in Berlin der Prozess gegen zwei Vergewaltiger eines 14 jährigen Mädchens zu Ende.
Das Urteil ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht des Opfers, sondern auch in die Gesichter aller Bürger, die Vertrauen in unsere Justiz setzen.

Mädchen erlebte Horrornacht am Schlachtensee

Laut Anklage befand sich das 14 jährige Mädchen am Abend des 9. Juni 2023 zusammen mit rund 80 weiteren jungen Leuten am Paul-Ernst-Park. Oberhalb der dortigen Liegewiesen wurde gefeiert und getrunken. Die beiden Angeklagten machten sich gegen 22.30 Uhr an die 14 Jahre alte Nina ran. „Komm mal mit“, forderten sie das Mädchen auf, was diese ablehnte.

Die beiden Angeklagten, Mehmet E. (19) und Islam El-M. (18) schnappten das Mädchen und trugen es zu einem abgelegenen Uferbereich. Damit begann das Martyrium von Nina. Trotz Weinen und Bitten und wiederholten, lauten Nein-Rufen, zogen die Täter dem Mädchen die Hose runter und missbrauchten sie.

Freundinnen fanden später das Mädchen verletzt und blutend im Gebüsch.

Angeklagte schweigen im Prozess

Beide Angeklagten schwiegen während des gesamten Prozesses. Ihr feiges Schweigen hatte zur Folge, dass die Jugendliche vor Gericht aussagen, und den Horror ihrer Vergewaltigung noch einmal durchleben musste. Der 18 jährige Islam El-M. ist zwar in Deutschland geboren, benötigt jedoch einen Dolmetscher, da er der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Hier von gescheiterter Integration zu sprechen ist wohl eine maßlose Untertreibung.

Nur einer der Täter muss in Haft

Trotz der grauenhaften Tat muss nur einer der beiden Angeklagten in Haft. Gerade mal zu drei Jahren Jugendgefängnis wurde der 19 jährige Mehmet E. verurteilt. Der zweite Angeklagte kommt sogar mit einer Bewährungsstrafe von 9 Monaten davon.
Zusätzlich müssen beide Täter dem Opfer 5.000 Euro bezahlen.

Bei solch lächerlichen Urteilen gegen Gruppenvergewaltiger, die nicht einmal vor jungen Mädchen, ja fast noch Kindern Halt machen läuft die Justiz Gefahr, an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Man denke nur an unzählige Urteile wegen Steuerhinterziehung die nicht selten härter ausfielen als dieses Urteil jetzt.

Es ist nicht das erste auffällig milde Urteil gegen Sexualstraftäter. Als juristischer Laie und Steuerzahler könnte man zur Ansicht kommen, dass unsere Justiz für Vergewaltiger mehr Verständnis haben als für Steuersünder.

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