Auf Heimweg von Schule attackiert
Der 14-jährige Jugendliche befand sich am Mittwoch gegen 13 Uhr auf dem Heimweg von der Schule, als er von vier schwarz gekleideten Männern, die sich mit Sturmmasken vermummt hatten, angegriffen wurde. Die vier jungen Männer schlugen auf den Schüler ein und fügten ihm mit einem Barbiermesser Schnittverletzungen am linken Arm zu. Bei den Angreifern soll es sich um vier Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren gehandelt haben, die mit einem deutsch-türkischem Akzent sprachen.
Angriff ein Racheakt wegen Zeugenaussage?
Die Polizei vermutet, dass es sich bei dem Angriff am Mittwoch um eine Vergeltungstat handeln könnte. Das jugendliche Opfer hatte kurz zuvor als Zeuge zu einer Gewalttat, die sich im 3. Februar an einer Blausteiner Schule ereignete, ausgesagt.
An besagtem 3. Februar wurde auf dem Pausenhof einer Schule in Blaustein ein Schüler von mehreren Mitschülern angegriffen und schwer verletzt. Das Opfer wurde feige von hinten angegriffen und erlitt mehrere Prellungen und Rippenbrüche. Gemeinsam mit der Schule ging die Polizei gegen die Tatverdächtigen vor. Unter anderem sollen Schulverweise ausgesprochen worden sein, wie die SWP zuerst berichtet.
In den Polizeimeldungen wurde jedoch nicht über die Tat berichtet.
Schule gibt Warnung raus
Die betreffende Schule hatte zwischenzeitlich Eltern und Schüler mittels eines Rundbriefs über die Ereignisse informiert und vor möglichen Racheakten gewarnt. Es soll bereits massive Drohungen von Seiten der Täter gegenüber Beteiligten gegeben haben.
Das Opfer des mutmaßlichen Racheakts vom vergangenen Mittwoch erlitt bei dem Angriff glücklicherweise nur oberflächliche Verletzungen.
