Festnahmen in Chemnitz und Leipzig
Am gestrigen Mittwoch (17.04.2026) erfolgte die Festnahme durch Beamte des Polizeilichen Terrorismus Abwehrzentrums von zwei irakischen Staatsangehörigen im Alter von 40 und 43 Jahren. In Chemnitz und Leipzig wurden die Wohnungen der mutmaßlichen IS-Kämpfer durchsucht. Dabei wurden mehrere Mobiltelefone, Laptops und Speichermedien sichergestellt.
Als Kämpfer für den IS aktiv
Beiden Tatverdächtigen wird vorgeworfen, von 2014 bis 2016 für jeweils mehrere Monate als Kämpfer für den IS in verschiedenen Kampfverbänden mitgliedschaftlich aktiv gewesen zu sein, wofür sie auch monatlich entlohnt worden seien.
Erste Festnahme in Plauen
Bereits vor rund drei Wochen, am 24. März 2026 kam es zu einer ersten Wohnungsdurchsuchung im Stadtgebiet von Plauen. Dabei wurde ein 26-jähriger Iraker festgenommen. Ihm wird ebenfalls vorgeworfen, vor rund zehn Jahren aktiver Kämpfer für den IS gewesen und dafür monatlich entlohnt worden zu sein. Auch in diesem Fall wurden Mobiltelefone, Laptops und Speichermedien sichergestellt.
Alle drei Tatverdächtigen befinden sich aufgrund Haftbefehls vom Oberlandesgericht Dresden in Untersuchungshaft.
Informationen darüber, seit wann sich die mutmaßlichen IS Kämpfer in Deutschland aufhalten und ob sie als Asylbewerber einreisten wurden nicht veröffentlicht. Eine Anfrage diesbezüglich läuft.
