Prozess wegen Totschlag gegen Somalier beginnt Gastwirt mit abgebrochener Flasche getötet

Vor dem Landgericht Frankenthal beginnt heute der Prozess gegen einen Somalier wegen Totschlags.
Dem 26 jährigen wird vorgeworfen, im August 2023 in Ludwigshafen am Rhein einen 57 jährigen Gastwirt getötet zu haben.
Der Angeklagte gibt an, aus Notwehr gehandelt zu haben.

Mit Glasflasche Halsschlagader verletzt

Der Angeklagte soll in der Gaststätte des Getöteten mit selbigem in Streit geraten sein. Angeblich wollte der Somalier Kokain beim späteren Opfer kaufen und die Drogen mit Falschgeld bezahlen, was dem Gastwirt auffiel.
Daraufhin soll der Angeklagte den 57-jährigen mit einer abgebrochenen Glasflasche mehrere Schnitt- und Stichverletzungen im Hals- und Gesichtsbereich zugefügt haben. Dabei soll er auch die Halsschlagader und die Drosselvene verletzt haben.

Nach der Tat geflohen und Opfer liegengelassen

Nach der Tat floh der Angeklagte, ohne sich um das verletzte Opfer zu kümmern. Aufgrund der Stich- und Schnittverletzungen erstickte und verblutete der 57 Jährige. Eine Zeugin hatte den Notarzt gerufen. Dieser hatte noch versucht, das Opfer zu reanimieren, was allerdings erfolglos blieb.

Sieben Verhandlungstermine

Am 10. September 2023 konnte der Angeklagte festgenommen werden. Bei der Vernehmung gab er an, aus Notwehr gehandelt zu haben. Heute startete nun der Prozess vor der großen Schwurgerichtskammer. Weitere sieben Verhandlungstermine sind angesetzt.
Ein Urteil wird zum 14. März 2024 erwartet.

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