Southport-Killer bekennt sich des Mordes und des Terrorismus für schuldig
Heute startete der Proezss gegen den Killer von Southport. Gleich zu Beginn des Prozesses bekannte sich Axel Rudakubana, 18, vor dem Liverpool Crown Court schuldig, im Juli 2024 drei junge Mädchen bei einem Messerangriff in einem Tanzkurs zum Thema Taylor Swift in Southport ermordet zu haben.
Außerdem bekannte er sich schuldig, das tödliche Gift Rizin sowie ein Handbuch der islamistischen Terrororganisation Al-Qaida besessen zu haben. Das Trainingshandbuch hatte den Namen „Militärstudien im Dschihad gegen die Tyrannen“. Beides diente der Vorbereitung eines Terroranschlag. Bei einer Hausdurchsuchung im August wurden die Gegenstände gefunden.
Urteil bereits am Donnerstag
Richter Goos verkündete heute, das an diesem Donnerstag bereits das Urteil gegen Rudakubana fallen wird.
Dem Angeklagten teilte der Richter mit, dass er mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen muss. Von Rudakubana kam dazu keine Reaktion. Außer dem Wort „schuldig“ nach der Verlesung aller 16 Anklagepunkte sprach der Angeklagte während des heutigen Prozesses nicht.

Staatsanwältin spricht von akribisch geplanter Tat
Ursula Doyle, stellvertretende Oberstaatsanwältin beim CPS Mersey-Cheshire, beschrieb Rudakubanas Messerangriff als eine akribisch geplante Tat.: „Dies war ein unaussprechlicher Angriff, der aufgrund seiner Grausamkeit und Sinnlosigkeit bleibende Spuren in unserer Gemeinschaft und Nation hinterlassen hat“, so die Anklagevertreterin. Und weiter: „Zu Beginn der Schulferien, ein Tag, der ein Tag unbeschwerter Unschuld hätte sein sollen. Ein Tag an dem Kinder einen Tanzworkshop genossen und Freundschaftsbänder anfertigten, wurde zu einem Schauplatz dunkelsten Grauens, als Axel Rudakubana seinen sorgfältig geplanten Amoklauf verübte.Es ist klar, dass dies ein junger Mann mit einem widerwärtigen und anhaltenden Interesse an Tod und Gewalt ist. Er hat keine Anzeichen von Reue gezeigt.“
Unruhen wegen falscher Informationen
Der britische Politiker Nigel Farage äußerte sich zu den massiven Unruhen, die es nach der Tat gegeben hatte,und erklärte, dass es möglicherweise keine Unruhen gegeben hätte, wenn der Öffentlichkeit die Wahrheit über Rudakubana gesagt worden wäre. „Die Öffentlichkeit ist in der Lage, die Wahrheit über Terroranschläge zu verstehen, wir hatten sie schon einmal, ohne dass es zu Unruhen kam.“ Das Zurückhalten von Informationen war der Auslöser der Unruhen, so Farage.
Drei Mädchen starben bei dem Anschlag
Bei dem Anschlag in Southport am 29. Juli 2024 wurden drei Mädchen getötet. Bebe King war 6 Jahre alt. Sie starb kurz nach der Attacke. Elsie Dot Stancombe war 7 Jahre alt. Auch sie starb kurz nach dem Angriff. Alice da Silva Aguiar war 9 Jahre alt. Sie erlag einen Tag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

