Urteil im Heidelberger Vergewaltigungsprozess gegen zwei tunesische Asylbewerber Gericht verhängt nur geringe Haftstrafen

Im Prozess gegen zwei Tunesier wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung ist gestern vor dem Landgericht Heidelberg das Urteil gefallen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Asylbewerber im Sommer vergangenen Jahres gemeinsam eine 17 jährige junge Frau vergewaltigt haben.
Trotzdem sind die beiden Männer nur zu sehr geringe Jugendhaftstrafen verurteilt worden.
Laut dem Gericht haben sich die Geständnisse der beiden strafmildernd ausgewirkt.

Opfer wurde von beiden Männern vergewaltigt

Die 17-Jährige war im Juli vergangenen Jahres nachts in der Heidelberger Innenstadt unterwegs. Auf dem Heimweg war sie von den beiden Angeklagten in der Nähe des Adenauerplatzes angesprochen worden. Die junge Frau wies sie aber ab und ging weiter.
Beide Männer kamen als Asylbewerber nach Deutschland und waren noch in der Erstaufnahmeunterkunft wohnhaft.

Die zum damaligen Zeitpunkt 18 und 19 Jahre alten Tunesier waren der jungen Frau auf ihren Fahrrädern bis in den Park der Stadtbibliothek gefolgt. Dort packten sie die Frau, stießen sie zu Boden und hielten sie fest. Anschließend vergewaltigten sie beide die 17 jährige, die sich heftig zur Wehr setzte.

Richter nennt die Tat verabscheuungswürdig bleibt aber milde im Urteil

“Die Umstände der verabscheuungswürdigen Tat würde deutlich gegen die beiden Angeklagten sprechen”, hieß es in der Urteilsbegründung.

Die Angeklagten wurden zu Jugendhaftstrafen von zwei Jahren und neun Monaten, bzw., zu 2 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

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